Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Sportring plädiert für ein neues Sportzentrum

Sehnde Sportring plädiert für ein neues Sportzentrum

Wo soll der Ersatz für die abgebrannte Sporthalle an der Waldstraße entstehen? Der Sportring der Stadt hat in dieser Frage jetzt Stellung bezogen. „Wird würden uns in aller Deutlichkeit für einen Neubau an der Chausseestraße aussprechen, wenn die Möglichkeit dazu bestünde“, sagt der Sportringvorsitzende Ralf Marotzke.

Voriger Artikel
Sehnder Bergfest: Nur per Shuttle zum Gipfel
Nächster Artikel
Diebe stehlen steinernen Engel von Grabstein

Der Abriss der ausgebrannten Sporthalle an der Waldstraße ist im vollem gang. Die Debatte über einen Hallenneubau ist es ebenfalls.

Quelle: p. oswald-kipper

Sehnde. Voraussetzung dafür ist ein für die Stadt positives Ergebnis bei den Gesprächen mit der Versicherung. Dabei geht es darum, ob die alte Halle nur dann in voller Höhe versichert war, wenn ihr Neubau an derselben Stelle entsteht.

Der Sportring nennt indes bereits die enormen Vorteile, die ein Neubau an der Chausseestraße mit sich bringen könnte. Dort bestünde laut Marotzke die Chance, mit den vorhandenen zwei Sportplätzen, dem Schützenheim und der Tennisanlage ein „Sehnder Sportzentrum“ zu schaffen. „Wenn dazu noch eine Sporthalle, im Idealfall dann sogar zwei Sporthallen kämen, wäre das sowohl für die KGS als auch für die Sehnder Vereine die Ideallösung“, meint er. Auch Platz für Erweiterungen im Außenbereich, etwa durch ein Feld für Beach-handball, wäre vorhanden.

Der Vorsitzende des Sportrings erinnert auch an einen seiner Meinung nach erhöhten Sanierungsbedarf in der alten Halle an der Feldstraße. Dort zu investieren sei unter den jetzigen Gegebenheiten unrentabel. Und auch die Parkplatzprobleme an der Waldstraße wären durch ein Sportzentrum an der Chausseestraße beendet. Ein Neubau am Stadtrand eröffne auch die Chance „durch entsprechende Kapazitäten in der Halle eine Art Veranstaltungszentrum für Sehnde und die KGS entstehen zu lassen“. Die Entfernung von gut 350 Meter zur KGS könne für Schüler und Lehrer kein allzu großes Hindernis sein.

Marotzke betont, dass ein Neubau an der Chausseestraße das Problem bei der dringend notwendigen Erweiterung der KGS beheben würde. Diese könnte dann auf dem Gelände der abgebrannten Halle entstehen. Dann müsse das schützenswerte Papenholz nicht unter dem Erweiterungsbau leiden, meint Marotzke.

Der Chef des Sportrings betont, dass die Sehnder Vereine in einem ständigen Dialog mit SPD, CDU und Grünen stehen. Dass sich die örtliche AfD jetzt für den Erhalt des Turnhallenstandorts an der Waldstraße ausgesprochen hat, kann Marotzeke nicht nachvollziehen. „Bau an alter Stätte in gleicher Weise ist Stillstand und gleichbedeutend mit Rückschritt“, meint er. Die Politik habe jetzt eine große Chance, die Sehnder Schul- und Sportlandschaft weiterzuentwickeln.

Von Achim Gückel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Sehnde
doc6sml66u4nfr1xijqerv
Geselligkeit steht im Mittelpunkt

Fotostrecke Sehnde: Geselligkeit steht im Mittelpunkt