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Bürger können bei Bauplanung online mitreden

Sehnde Bürger können bei Bauplanung online mitreden

Die Stadt Sehnde weitet ihr Online-Angebot aus und geht einen Schritt weiter in Richtung digitales Rathaus: Künftig können sich Bürger von zu Hause aus im Internet über die Bauleitplanung informieren und sich daran beteiligen - und müssen nicht mehr extra zu den Öffnungszeiten ins Rathaus laufen.

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Bei der neuen Online-Beteiligung der Stadt Sehnde zur Bauleitplanung können Bürger und Träger öffentlicher Belange auch einen Pin an eine Stelle des Stadtplans setzen und mit Anregungen beschriften.

Quelle: Stadt Sehnde

Sehnde. Wie werden die Grundstücke in einem Baugebiet aufgeteilt, wo wird eine Straße gebaut, wo soll ein Spielplatz entstehen? Diese und ähnliche Fragen können Bürger künftig bequem abrufen. Die Online-Beteiligungs-Plattform findet sich auf der Internetseite sehnde.de unter dem Reiter "Wirtschaft und Bauen" und dann weiter unter dem Navigationspunkt "Bauleitplanung".

Dort können sich Bürger und die Träger öffentlicher Belange - wie etwa Versorgungs- und Kommunikationsunternehmen oder die Deutsche Bahn - im Rahmen der „frühzeitigen Bürgerbeteiligung“ und der „öffentlichen Auslegung“ beteiligen. Dies gilt sowohl für Bebauungs- als auch Flächennutzungspläne. Während des Beteiligungszeitraums können die Unterlagen zum jeweiligen Verfahrensschritt auf der Homepage eingesehen und Stellungnahmen direkt ins System eingegeben werden. Wer will, kann sogar eine Eingangsbestätigung per E-Mail anfordern.

Außerdem können zusätzliche Dokumente hochgeladen und die Stellungnahmen mit einer sogenannten Standortmarkierung ergänzt werden. Das ist ein virtueller Pin, der auf der Stadtkarte verankert und mit Anregungen oder Kritik beschriftet werden kann. "Es ist uns wichtig, die Bürger mitzunehmen", sagt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Damit ist die Hoffnung verbunden, dass sich künftig mehr Sehnder an Neuentwicklungen beteiligen. Besonders bei Veränderungen im bebauten Bestand sei das Interesse groß, habe die Erfahrung gezeigt. Als Dialog ist das neue Angebot aber nicht zu verstehen: Die Eingaben werden nicht beantwortet, sondern nur wie bisher gesammelt.

Heidi Kühn vom Fachdienst Stadtentwicklung nennt noch einen weiteren Vorteil. "Bürger müssen nicht mehr das Rathaus aufsuchen, um einen ausgehängten Plan einzusehen, sondern können die Bauleitplanung von zu Hause und unabhängig von Sprechzeiten verfolgen." Darüber hinaus reduziere das Verfahren den Papierverbrauch, weil die Unterlagen für die Träger öffentlicher Belange nicht mehr kopiert und verschickt werden müssten.

Von Oliver Kühn

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