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Baugebiet Maschwiese wird deutlich kleiner

Sehnde Baugebiet Maschwiese wird deutlich kleiner

In die seit Langem geplante Entwicklung eines Baugebiets am Rande der nördlichen Kernstadt kommt Bewegung: Die Stadt hat den Bebauungsplan "Maschwiese Süd" erarbeitet. Das Areal mit Geschosswohnungen und Angeboten für betreutes Wohnen ist aber deutlich kleiner geworden als ursprünglich vorgesehen.

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Zwischen der B 443 im Osten (links im Bild) und der Bahnstrecke im Westen soll das neue Baugebiet "Maschwiese Süd" entstehen.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Der Bebauungsplan 352 umfasst ein rund 3,5 Hektar großes Gebiet nördlich des Bahnhofs zwischen der Bahnstrecke Lehrte-Hildesheim im Westen und der Lehrter Straße (B 443) im Osten. Im Süden grenzt das Areal an die Bebauung der Straße Maschwiese an, im Norden an die freie Feldmark. Der größte Teil wird derzeit als Ackerland genutzt. Der Ortsrat Sehnde und der Stadtentwicklungsschuss haben dem Aufstellungsbeschluss einmütig zugestimmt. "Das ist ein interessantes Gebiet", urteilt Ausschussvorsitzender Hartmut Völksen.

Baugebiet Maschwiese.

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Ursprünglich sollte die Bebauung bis zum Friedhof an die Raiffeisenstraße heranreichen und bis zu 200 Wohneinheiten bieten - doch diesen Plan hat die Stadt aufgegeben. "Wir planen nur noch Geschosswohnungsbau mit 60 bis 70 Wohnungen im Süden der Maschwiese", sagt Fachdienstleiter Godehard Kraft. Der Grunderwerb dafür sei bereits abgeschlossen. Das Baugebiet sei aufgrund der Nähe zum Bahnhof auch für ältere Menschen interessant.

Inzwischen sei auch für das Problem der Entwässerung der nassen Maschwiese eine Lösung gefunden worden. "Wir werden die Erschließung höher legen und das Gelände nach Süden hin entwässern", sagt Kraft. Das Oberflächenwasser soll dabei gesammelt werden, ohne dass ein offenes Gewässer entsteht. Das sei technisch aufwendig und schwierig. "Aber wir bekommen den Spagat hin."

Noch nicht gelöst ist dagegen das Problem mit dem Lärmschutz - Bahnstrecke und Bundesstraße liegen nur wenige Hundert Meter auseinander. Denkbar seien Schallschutzfenster und die Stellung der Gebäude oder etwa ein Wall, eine Wand oder ein Garagenhof als Lärmbrecher.

Mit zum Projekt Maschwiese gehören die Pläne für einen Park-and-ride-Platz auf dem Gelände des aufgegebenen Spielplatzes in der Straße Maschwiese neben dem Bahnhof. Doch das Gelände ist schmal und weist starke Höhenunterschiede auf. "Wir sind aber schon im Gespräch mit Investoren, um das in den Griff zu bekommen", sagt Kraft.

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Problematisch wird der Lärmschutz: Das Baugebiet liegt an der Bahnstrecke Lehrte-Hildesheim (rechts) und der Bundesstraße 443.

Quelle: Oliver Kühn

Von Oliver Kühn

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