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Elf Haltestellen werden für Buslinie fit gemacht

Sehnde Elf Haltestellen werden für Buslinie fit gemacht

Die geplante Zusammenlegung und neue Linienführung für die Busslinien 371 und 372 wirft ihre Schatten voraus: Die Stadt hat mit dem Bau und Umbau von insgesamt elf Bushaltestellen im Stadtgebiet begonnen. Die Kosten von rund 500.000 Euro teilt sie sich ungefähr zur Hälfte mit der Landesnahverkehrsgesellschaft.

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Am Kreisel in Höhe des Friedhofs, wo die Lehrter Straße (B 443), Billerbachstraße und Chausseestraße aufeinander treffen, baut die Stadt eine neue Bushaltestelle mit Wartehäuschen.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Derzeit entsteht die Haltestelle südlich des Kreisels am Friedhof, wo die Lehrter Straße (B 443), Billerbachstraße und Chausseestraße aufeinander treffen. Dort ist bereits das Pflaster für die Aussteigezone verlegt. Weitgehend fertig ist schon die Haltestelle auf der Nordseite der Kreuzung Billerbachstraße/Achardstraße. Die südlich gelegene soll in der nächsten Woche abgeschlossen werden. Die Zeiten, bei Wind und Wetter auf den Bus zu warten, sind dann vorbei: Alle Bushaltestellen werden mit Wartehäuschen versehen.

"Insgesamt liegen wir im Zeitplan", sagt Ulrich Jahnke vom Fachbereich Straßenbau und Stadtentwicklung. Noch fehlen Stromanschlüsse und die Beleuchtung. Ziel ist, bis Ende Oktober alle elf Haltestellen neu oder barrierefrei umgestaltet zu haben. Denn zum Fahrplanwechsel im Dezember sollen sie für die neue Linienführung der derzeit noch getrennt fahrenden Busse 371 und 372 zur Verfügung stehen. Erstmals werden dadurch der Norden Sehnde mit dem Friedhof und dem Wohngebiet an der Billerbachstraße angeschlossen.

Anschließend muss noch eine Buswendeschleife im Bereich Gretenberger Straße (L 411) an der Kreuzung zur Kanalstraße gebaut werden. Dort soll der Bus wenden, wenn er nicht bis Klein Lobke fährt. Doch im Gegensatz zu den Haltestellen, von deren Kosten in Höhe von 500.000 Euro die Landesnahverkehrsgesellschaft gut die Hälfte übernimmt, bleibt die Stadt bei der Wendeschleife auf 116.000 Euro sitzen. Die Gesellschaft hatte die beantragte Förderung über 87.000 Euro abgelehnt, da eine solche Anlage "kein Fördertatbestand“ sei.

Von Oliver Kühn

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