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Ackerland wird zum Wohngebiet

Sehnde Ackerland wird zum Wohngebiet

Die Stadt Sehnde will weiter wachsen: Nördlich der Billerbachstraße soll das knapp fünf Hektar große Neubaugebiet "Kleines Öhr" mit bis zu 60 Grundstücken entwickelt werden. Die Erschließung soll schon Anfang nächsten Jahres beginnen. Bislang wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt.

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Östlich des Sehnder Friedhofs und entlang der Billerbachstraße im Hintergrund will die Stadt das Neubaugebiet "Kleines Öhr" entwickeln.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Das geplante Neubaugebiet "Kleines Öhr" liegt östlich des Sehnder Friedhofs an der Lehrter Straße (B 443) und schließt nördlich an das Baugebiet entlang der Billerbachstraße an. Im Süden waren zwischen 2000 und 2007 bereits rund 170 Grundstücke mit Einzel- und Doppelhäusern entstanden. Ob in dem neuen Baugebiet nun auch Geschosswohnungen verwirklicht werden, sei noch nicht abschließend geklärt, sagt Fachbereichsleiter Godehard Kraft: "Aus städtebaulicher Sicht eher nicht." Darüber müsse aber die Politik entscheiden. Zur Höhe des Kaufpreises für das 46.700 Quadratmeter große Areal wollte sich Kraft nicht äußern.

Vorgesehen ist, bis Ende des Jahres die Bauleitplanung abzuschließen. Dafür muss jetzt zuerst der Flächennutzungsplan geändert werden, da die Äcker noch für landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen sind. "Anfang 2017 wollen wir in die Erschließung gehen", verdeutlicht Kraft. Die Planungskosten liegen bei rund 10.000 Euro.

Das Neubaugebiet "Kleines Öhr" mit 50 bis 60 Plätzen kann die Nachfrage nach Baugrundstücken in Sehnde aber nur zu einem kleinen Teil befriedigen: Auf der städtischen Warteliste stünden schon mehr als 200 Bewerber, sagt Kraft. Deshalb werde auch die Entwicklung von Bauland in Rethmar parallel vorangetrieben. Dort hatte die Stadt erst kürzlich zwölf Hektar gekauft, um westlich des Ortes ein Neubaugebiet auf einen Schlag mehr als 100 Grundstücken zu schaffen. Die Erschließung wird sich aber deutlich länger hinziehen als an der Billerbachstraße.

Neue Führung für Buslinien 371 und 372

Auch für die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr stehen die Zeichen bereits auf grün. Zum Winterfahrplanwechsel Ende des Jahres würden die Buslinien 371 und 372 zusammengefasst und neu geführt, erläutert Kraft. Dadurch werde nicht nur der Sehnder Friedhof endlich angeschlossen, sondern auch gleich das Neubaugebiet. Am Friedhof entstehe eine Haltestelle, für die bereits Geld bereitsteht, und die noch in diesem Jahr gebaut werden soll. Dagegen werden die Planungen für eine Bushaltestelle zwischen Bahnhof und Friedhof erst einmal auf Eis gelegt.

Von Oliver Kühn

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