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In Sehnde und Rethmar wird gebuddelt

Sehnde In Sehnde und Rethmar wird gebuddelt

Es wird kräftig gebuddelt: Stadt und Stadtwerke haben vor einigen Tagen mit mehreren Straßensanierungen begonnen. Sowohl in der Kernstadt als auch in Rethmar finden derzeit die vorbereitenden Kanalarbeiten statt.

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Bevor die Fimbergstraße umfangreich erneuert wird, lassen die Stadtwerke im südlichen Abschnitt der Peiner Straße zwischen Wiesenstraße und Fimbergstraße die Kanäle erneuern.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde/Rethmar. Bevor die Stadt die völlig marode Fimbergstraße in Sehnde von Grund auf sanieren lässt, erneuern derzeit die Stadtwerke die Kanäle an der Peiner Straße zwischen Wiesenstraße und Fimbergstraße. Große Kanalrohre liegen an der Baugrube schon bereit.

In ein bis zwei Wochen soll an der Engstelle eine Baustellenampel den Verkehr regeln. Derzeit kommt es laut Godehard Kraft, Fachbereichsleiter bei der Stadt, noch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Radfahrer müssen an der Baustelle allerdings absteigen. Die Fimbergstraße wird bis voraussichtlich Mitte September abschnittsweise für den Autoverkehr gesperrt. Der Straßenzug wurde zuletzt in den Sechzigerjahren erneuert. Mittlerweile hat die Fimbergstraße tiefe Schlaglöcher und Risse. Die Sanierungsarbeiten sollen im November abgeschlossen sein.

Die Stadt hatte dafür Gesamtkosten in Höhe von 400.000 Euro veranschlagt. Die etwa 40 Anlieger müssen 40 Prozent der Ausbaukosten für die Straße und 60 Prozent für die Gehwege bezahlen. Die Kosten werden je nach der Größe ihrer Grundstücke umgelegt. Weil die Stadt die Fimbergstraße nicht wie ursprünglich angenommen als Anliegerstraße klassifizierte, sondern als Straße mit starkem innerörtlichen Verkehr,  fielen die Ausbaubeiträge für die Bürger geringer aus als zunächst befürchtet. Nun wird es aber doch teurer. Die Stadt hat für die Sanierung jetzt Gesamtkosten in Höhe von 480.000 Euro veranschlagt. "Die Baukosten sind mittlerweile nach oben gegangen", sagt Kraft.

In Rethmar hat die Stadt ebenfalls mit Kanalbauarbeiten begonnen. Derzeit werden die Rohre im südlichen Abschnitt der Straße Salzburg erneuert. Im Anschluss folgt die Straßensanierung. Danach wird dann der Wehkamp zur Baustelle. Auch dort werden erst die Kanalrohre und dann die Straße angefasst. Im Zuge dessen lässt die Stadt auch einige Hausanschlüsse erneuern. "Aber nur, wenn sie nicht mehr intakt sind", sagt Kraft. Für die Arbeiten in Rethmar hat die Stadt rund sechs Monate einkalkuliert.

Im Sommer soll dann die Bundesstraße 65 im Bereich der Ortsdurchfahrt Rethmar und zwischen Evern und Haimar saniert werden. Gerade an der Ortsdurchfahrt Rethmar gibt es massive Unebenheiten und dadurch starke Erschütterungen. Nach der Sanierung der Fahrbahn soll im Ort statt Tempo 30 wieder Tempo 50 erlaubt sein.  

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Von Katja Eggers

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