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Digitalisierung: Chance für den Mittelstand

Sehnde Digitalisierung: Chance für den Mittelstand

Kontakte pflegen und knüpfen, dazu Tipps, wie sich die Firma optimieren lässt: Mit dem Unternehmerfrühstück besitzt die Stadt ein erfolgreiches Format. Vor mehr als 80 Besuchern zeigte Referent Matthias Schultze die Digitalisierung als Chance für den Mittelstand auf.

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Der Maler- und Lackierermeister Matthias Schultze referiert beim Unternehmerfrühstück über die Chancen von Digitalisierung und sozialen Medien für den Mittelstand.

Quelle: Sandra Köhler

Höver. Computerbegeistert sei er bereits als Kind gewesen, sagte der Maler- und Lackierermeister aus Altwarmbüchen. Die Erkenntnis, dass soziale Netzwerke und Internet gerade für den Mittelstand eine echte Chance sind, sei bei ihm nach einem Burnout gereift. 100 Stunden Arbeit in der Woche, keine Zeit für Familie und Hobbys: "Ich war der erste, der die Tür aufschloss und der letzte der ging, habe alles selbst gemacht", erinnerte sich der 42-jährige. Da habe er beschlossen: "Es muss sich etwas ändern." Bei der Suche nach einem Konzept, das den seit 1937 bestehenden Familienbetrieb aus der Masse der Konkurrenz heraushebt, konzentrierte er sich deshalb aufs Internet und soziale Netzwerke. 

"Wer von Ihnen hat eine Internetseite und ist bei Facebook?", wollte Schultze wissen. Nur ein Bruchteil der Anwesenden bejahte die Frage. Es lohne sich aber, betonte der Referent: Etwa 400.000-mal im Monat würden seine Blogeinträge, Website sowie seine Posts bei Youtube, Pinterest, Google+, Twitter und Xing aufgerufen. "Das sind 400.000 mögliche Kunden." Er nutze diese Medien, um sein Unternehmen vorzustellen, einen größeren Bekanntheitsgrad zu erreichen und gezielt Kunden zu aquirieren. "Die Emotion entscheidet", ist Schultze überzeugt. Für ihn geht die Rechnung auf: Seine Firma mit einem Jahresumsatz von 2,5 Millionen habe allein seit 2012 rund 2,7 Millionen Euro Umsatz nur über das Internet generiert - Folgeaufträge nicht eingerechnet.

Von Sandra Köhler

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