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Stadt will keine großen Werbeanlagen

Sehnde Stadt will keine großen Werbeanlagen

Die Stadt Sehnde will für den Bereich an der Iltener Straße westlich des Kötterschen Parks eine sogenannte Veränderungssperre erlassen. Damit will sie unerwünschte Nutzungen vermeiden - etwa große Werbeanlagen.

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Hier soll nicht passieren, was aus Sicht der Stadt städtebaulich unerwünscht ist: der Bereich an der Tankstelle und dem früheren Heiners an der Iltener Straße.

Quelle: Thomas Böger

Sehnde. Im Sommer 2014 hatte der Sehnder Rat einmütig beschlossen, einen Bebauungsplan für den Bereich aufzustellen. Er umfasst auf der Nordseite der Iltener Straße die Grundstücke zwischen den Straßen Am Stadion und Am Papenholz, auf der Südseite den Abschnitt zwischen Bismarckstraße und Im Beekfelde. Damit erfasst das Plangebiet zum einen die Tankstelle, die Gaststätte (früher Heiners, dann Salt & Pepper, seit März geschlossen) und das ehemalige Jugendheim, zum anderen aber auch die Gärten der Grundstücke auf der Ostseite des Beekfelds. Vorgesehen ist, an der Iltener Straße ein Mischgebiet festzusetzen, in dem nur Gewerbe zulässig wäre, das Anwohner nicht wesentlich stört. Die rückwärtigen Bereiche sollen Wohngebiet werden.

Inzwischen gibt es jedoch nach Angaben der Stadtverwaltung bereits mehrere Bauvoranfragen, zum Teil für Nutzungen, die aus städtebaulicher Sicht an dieser Stelle unerwünscht seien. „Nach heutigem Stand müssten dort unter Umständen Vorhaben genehmigt werden, die wir da nicht haben wollen“, bestätigt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke.

Die Antwort auf solche Anfragen können von der Verwaltung zwar für eine gewisse Zeit zurückgestellt werden, aber die Frist für zumindest eine läuft in wenigen Wochen ab. Deshalb greift die Stadt jetzt zu dem rechtlichen Mittel „Veränderungsperre“. Damit können für bis zu zwei Jahre alle baulichen Tätigkeiten in dem betroffenen Bereich unterbunden werden. Der Rat soll darüber noch in seiner Juli-Sitzung entscheiden.

von Thomas Böger

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