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Wasserleitungen gehören nun den Stadtwerken

Sehnde Wasserleitungen gehören nun den Stadtwerken

In Sachen Trinkwasserleitungen sind die Stadtwerke Sehnde (SWS) bald der Herr im Haus: Die Gesellschaft übernimmt zum 1. Januar nächsten Jahres alle Leitungen im Stadtgebiet vom Wasserverband Peine. Danach sollen auch die Probleme mit dem Wasserdruck in den östlichen Sehnder Ortsteilen behoben werden - der Wasserpreis bleibt zumindest im nächsten Jahr konstant.

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Die Stadtwerke Sehnde haben vom Wasserband Peine die Trinkwasserleitungen für das Stadtgebiet übernommen. Bei der Vertragsunterzeichnung: Daniel Korf (von links) und Frank Jankowski-Zumbrink von den Stadtwerken Sehnde sowie Hans-Hermann Baas und Olaf Schröder vom Wasserverband Peine.

Quelle: privat

Sehnde. "Die jetzige Übernahme ist eine Vervollständigung unseres Netzes", sagt SWS-Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink. Aber nicht ganz vollständig - die Orte Bilm und Höver gehören zum Wasserverband Nordhannover. "Die würden wir auch gern übernehmen, aber das ist sehr schwierig und langwierig", sagt Jankowski-Zumbrink. Die Stadtwerke seien 2001 vornehmlich gegründet worden, um die Wasserversorgung in Sehnde zu übernehmen, erinnert Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke.

Der jetzige Kauf des Leitungsnetzes kostet das Unternehmen einen mittleren sechsstelligen Betrag. Dennoch sei die Übernahme wirtschaftlich, weil künftig die Leitungstransportkosten an den Wasserverband Peine entfielen, sagt Jankowski-Zumbrink. Ein weiterer Vorteil sei auch, dass es mit der Stadt und den Harzwasserwerken als Lieferant dann nur noch zwei Vertragspartner gebe. Der Wasserpreis soll zunächst konstant bleiben.

Zu den Transportleitungen gehören sämtliche Armaturen und Schächte. Deshalb sollen nach der Übernahme erst einmal alle Leitungen und Anlagen auf Schwachpunkte untersucht werden, besonders auch die Übergabeschächte zwischen Peine und Sehnde in Wehmingen, Rethmar und Wassel. Doch vor allem sollen die Probleme mit dem Wasserdruck in den östlichen Ortsteilen behoben werden - im Dezember vergangenen Jahres war dies bei einem verheerenden Scheunenbrand mit 15 toten Rindern in Dolgen offensichtlich geworden.

Die Feuerwehr hatte sich über die mangelnden Druckverhältnisse und zu wenig Löschwasser beklagt und eine 700 Meter lange Schlauchleitung bis zum Mittellandkanal verlegen müssen. Für Lehrke ist es deshalb ein Vorteil, dass man das Netz künftig selbst überprüfen können: "Die Druckverhältnisse sollen besser werden, eventuell müssen wir die Leitungen sanieren und ausbauen."

Von Oliver Kühn

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