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Vermarktung für Kleines Öhr beginnt bald

Sehnde Vermarktung für Kleines Öhr beginnt bald

Der Startschuss für Sehndes nächstes Neubaugebiet ist gefallen: Im "Kleinen Öhr" an der Billerbachstraße haben die Bagger den Mutterboden für die Planstraßen schon abgetragen und die Erschließungsarbeiten samt Kanalbau begonnen. In Kürze startet auch die Vermarktung der 57 Baugrundstücke.

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Im Neubaugebiet Kleines Öhr haben Bagger bereits den Mutterboden für die Planstraßen abgetragen.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. "Die Vermarktung durch die Gebäudewirtschaft beginnt in wenigen Wochen", kündigt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke an. Diese dürfte wohl ein Selbstläufer werden, denn es gebe schon jetzt ständig Nachfragen. Der Preis liegt bei 142 Euro pro Quadratmeter. Potenzielle Käufer können ihr Interesse an einem Baugrundstück mit einem Antrag in der sogenannten Bauinteressenten-Liste bekunden. Diese steht auf der Homepage der Stadt auf sehnde.de im Internet.

Dabei können Bauwillige ihr Interesse an einem Grundstück in einem der 15 Ortsteile ankreuzen. Für die Ansiedlung junger Familien bietet die Stadt ein Förderprogramm. Bauwillige Eltern können eine einmalige, kindergebundene Kaufpreisermäßigung in Höhe von 2000 Euro pro Kind in Anspruch nehmen. Die maximale Fördersumme beträgt 6000 Euro. Für Familien liege das Baugebiet ideal, wirbt Fachdienstleiter Godehard Kraft: Sowohl zur Astrid-Lindgren-Grundschule am Zuckerfabriksweg wie auch zur Kooperativen Gesamtschule Am Papenholz seien die Wege kurz, zudem liege vor der Tür eine Bushaltestelle.

Wer der Stadt sein Interesse schon im Vorfeld mitgeteilt hat, muss dies aber nicht noch einmal tun - bereits abgegebene Bauwünsche bleiben gültig. Die Stadt verspricht, dass vor dem offiziellen Vermarktungsstart keine Grundstücke vergeben und die Interessenten rechtzeitig informiert werden.

Im "Kleinen Öhr" sei auf den 57 Baugrundstücken eine bunte Mischung, aber kein Geschosswohnungsbau geplant, erläutert Kraft. Bei den Grundstücksgrößen habe man noch einmal nachjustiert: "Es gibt eine Nachfrage nach größeren Grundstücken von knapp 1000 Quadratmetern." Dort könnten etwa Doppel- oder Reihenhäuser entstehen. Für Einfamilienhäuser habe man eine Fläche von mindestens 500 Quadratmetern vorgesehen. "Es soll dort nicht diese Enge wie in vielen anderen Neubaugebieten geben." Es gebe festgelegte Gestaltungskriterien wie etwa die Dachfarbe, doch sei die Bandbreite dabei von Rot bis Schwarz groß genug. "Wir wollen keine Monotonie, aber Harmonie", umschreibt es Kraft.

An der Billerbachstraße haben bereits die ersten Kanalarbeiten begonnen. Zur Anbindung an das bestehende Kanalnetz muss die Billerbachstraße nach Ostern in Höhe des Zuckerfabriksweges vom 18. bis einschließlich 21. April voll gesperrt werden. Die Buslinie 371 kann deshalb in dieser Zeit die Haltestellen „Sehnde-Billerbachstraße" und "Sehnde-Friedhof“ nicht anfahren. Zudem wird die Haltestelle „Bahnhof“ von der Lehrter Straße (B443) in die Peiner Straße (B65) verlegt.

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Von Oliver Kühn

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