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Teichfreunde sind fast am Ziel

Müllingen Teichfreunde sind fast am Ziel

Die Teichfreunde Müllingen sind ihrem Ziel einen großen Schritt näher gekommen: Stadt und Verein seien sich über einen Pacht- und Pflegevertrag für den Teich am ehemaligen Feuerwehrhaus einig, bestätigen Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke und Thomas Grun, stellvertretender Vereinsvorsitzender.

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Viel Grün und eine lauschige Bank mit Blick auf das Wasser: Den idyllischen Teich hinter dem alten Feuerwehrhaus möchten die Müllinger gern weiter nutzen können. Ein Verein wird die Pflege übernehmen.

Quelle: Böger

Müllingen. Nach dem Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses für Müllingen und Wirringen will die Stadt das nicht mehr benötigte Gebäude in Müllingen samt Grundstück verkaufen. Doch schon vor Jahren hatte sich in Müllingen ein Verein gebildet, der den Teich hinter der alten Feuerwache für die Naherholung der Dorfbewohner erhalten möchte. Dazu müsste das kleine Gewässer entschlammt werden, was nicht unerhebliche Kosten verursachen würde.

„Bisher konnten wir das noch nicht konkret in Angriff nehmen, weil wir keinen rechtlichen Zugriff auf das Grundstück haben“, erklärt Thomas Grun. Doch nun „sind wir in der Endphase - der Vertrag ist unterschriftsreif“. Bürgermeister Lehrke bestätigt: „Aus unserer Sicht ist alles klar.“ Lediglich Kleinigkeiten seien noch zu regeln.

Nach der Unterzeichnung des Kontrakts könne der Verein „endlich seinem Satzungsziel nachgehen“, kündigt Grun an. Zunächst seien dann Gutachter am Zuge, um die kostengünstigste Methode zur Entschlammung des idyllischen Teichs zu ermitteln. Danach könne die konkrete Planung beginnen.

Der Verein werde von der Stadt einen Zuschuss zum Pflegeaufwand bekommen, sagt der Bürgermeister. Verbindlich zusagen könne er das allerdings erst einmal nur für dieses Jahr. Für das weitere Vorgehen bedürfe es eines Ratsbeschlusses, damit es für die Förderung - ähnlich wie bei den Sportvereinen - eine rechtliche Grundlage gebe. Für ihn sei aber klar, dass die Stadt den Verein finanziell unterstützen müsse: „Es ist doch anzuerkennen, wenn Bürger sich für ihren Ort engagieren“, unterstreicht Lehrke.

Die Aufteilung des Grundstücks in den samt Gebäude zu verkaufenden Teil und das Teichgebiet ist laut Grun ebenfalls bereits geregelt. „Das ist alles schon vermessen. Wir können gleich nach Vertragsunterschrift loslegen“, versichert der Vizechef der Teichfeunde in Vorfreude auf das nach langer Vorarbeit nun offenbar doch noch gelingende Projekt.

Von Thomas Böger

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