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Umbau der Mittelstraße beginnt

Sehnde Umbau der Mittelstraße beginnt

Am Montag ist mit den Arbeiten für eine Umgestaltung der Mittelstraße in Sehnde begonnen worden. Zunächst wird die Zahl der Verkehrsschilder deutlich reduziert, im Oktober werden acht Pflanzringe entfernt und zwei zusätzliche Bänke aufgestellt.

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Bauhofleiter Steffen Bartelt (oben, von links) und seine Mitarbeiter Detlef Müller, Heinrich Busch und Danny Helm montieren das erste der neuen Schilder in der Mittelstraße. 

Quelle: Böger

Sehnde. Der Zeitpunkt für eine ebenfalls vorgesehene Aufpflasterung steht dagegen noch nicht fest. Der Arbeitskreis Ortszentrum hatte die Maßnahmen nach eingehenden Debatten vorgeschlagen, und der Ortsrat dem bereits im April zugestimmt. Schon zuvor hatte der Rat Geld für eine Verbesserung der Situation in der Einkaufsstraße genehmigt: Jährlich dürfen dafür bis auf Weiteres 10.000 Euro ausgegeben werden.

2000 Euro werden jetzt in eine Reduzierung der Schilder investiert. Die ist möglich durch eine Umwidmung der bisher als Spielstraße ausgewiesenen Einkaufsmeile. Diese vor mehr als 20 Jahren erfolgte Einstufung war von der Polizei mehrfach als rechtlich falsch beanstandet worden und wurde jetzt geändert. Künftig ist die Mittelstraße ein sogenannter „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“.

Dort gelten generell eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf zehn Kilometer pro Stunde und ein eingeschränktes Halteverbot. Geparkt werden darf nur in gekennzeichneten Flächen, im nördlichen Teil zeitlich begrenzt mit Parkscheibe. Da diese Vorschriften an drei Stellen mit jeweils einem einzigen Schild dargestellt werden können, sind jetzt rund ein Dutzend anderer Schilder überflüssig. Nur die Kennzeichnung eines Behindertenparkplatzes bleibt bestehen.

„Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, begrüßte der stellvertretende Ortsbürgermeister Hartmut Völksen den Beginn der Arbeiten. Nach Auskunft von Ines Raulf sollen die weiteren Schritte - Entfernung der Pflanzringe und Aufstellung der Bänke - bis zum Oktoberfest am 17. und 18. Oktober abgeschlossen werden. Nur das Aufpflastern am Nordende der Straße könne möglicherweise ins nächste Jahr verschoben werden, sagte Raulf.

Von Thomas Böger

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