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Vereine dürfen ihren Festplatz weiter nutzen

Dolgen Vereine dürfen ihren Festplatz weiter nutzen

Aufatmen in Dolgen: Der TSV Germania lässt seinen maroden Hartplatz nur zum Teil sanieren. Danach steht die Fläche wieder für Feste zur Verfügung. Schützen und Junggesellen können dort auch weiterhin feiern.

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Der Hartplatz des TSV Germania in Dolgen wird jetzt teilweise saniert.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Eigentlich hatte der TSV jedoch ganz andere Pläne gehabt: Der Verein wollte den Hartplatz hinter der Schule für rund 25.000 Euro umfangreich sanieren lassen, ihn danach aber nur noch selbst für das Wintertraining der Fußballer nutzen. Schützen und Junggesellen gefiel das gar nicht. Im Zuge der Dorferneuerung durften beide Vereine den Platz auch kostenfrei für ihre Feste nutzen. Darunter hatte das Areal in der Vergangenheit aber zunehmend gelitten - vor allem, wenn dort für Auf- und Abbau schwere Lastwagen fuhren.

Im Dorf hing wegen der TSV-Pläne kurzfristig der Haussegen schief. Jetzt gibt es aber anscheinend eine Lösung, mit der sowohl Sportler als auch Schützen und Junggesellen leben können: Der TSV wird den Hartplatz demnach nur in abgespeckter Form sanieren. „Wir sanieren minimal, aber so, dass die Fläche bespielbar ist und für die Sportler kein Verletzungsrisiko mehr birgt“, sagt TSV-Chef Frank Heidrich.

Mit der Stadt hat der TSV zudem vereinbart, Gebrauchsspuren nach Schützenfesten selber zu beseitigen und den Platze auf eigene Kosten wieder herzurichten. „Vermutlich werden wir da Jahr für Jahr nachbessern müssen“ sagt Heidrich. Die angrenzende Rasenfläche, auf der vor allem die Kinder bolzen, wird der Sportverein ebenfalls weiter pflegen.

Eine Trainingsfläche für seine Fußballer will der TSV nun auf dem Gelände des Sportplatzes in Haimar einrichten und diese obendrein mit Flutlicht versehen.

Für die Minimalsanierung in Dolgen nimmt der TSV laut Heidrich eine vierstellige Summe in die Hand. Was die Trainingsfläche in Haimar kostet, steht noch nicht fest. Für beide Projekte kann der TSV städtische Zuschüsse beantragen. Denkbar wäre auch, einen Teil der Arbeiten in Eigenregie zu wuppen, sagt Heidrich.

Die neuen Pläne bezeichnet Ralf Neumann, Fachbereichsleiter der Stadt, als „eine gute Lösung, die allen gerecht wird“ und der bisher auch niemand widersprochen habe. Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich ist ebenfalls glücklich. „Der Frieden im Ort ist wiederhergestellt“, sagt er.

Katja Eggers

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