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Bauaufsicht: Brandruine ist gefährlich

Haimar Bauaufsicht: Brandruine ist gefährlich

Die Brandruine der Alten Schmiede sorgt für Ärger: Die Dorfbewohner stören sich an dem zusehends verfallenden Gebäude und sehen darin Gefahren für spielende Kinder. Die Bauaufsicht der Region Hannover fordert Absicherungen am Grundstück und hat deshalb ein Verfahren gegen den Eigentümer eingeleitet.

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Die Brandruine der Alten Schmiede in Haimar wuchert langsam zu. Nun soll der Eigentümer das Gelände vernünftig absichern.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Haimar. Die Brandruine der Alten Schmiede verfällt gut ein Jahr nach dem Brand zusehends. Im Erdgeschoss des Gebäudes wurden zwar die Fensteröffnungen mit Blechplatten verschlossen. Doch von einem Nebengebäude, dass direkt an die Straße Schmiedeberg grenzt, ist das Dach so marode, dass die Dachziegel schon herabfallen.

Mittlerweile ist das Grundstück an vielen Stellen von dichten Hecken umgeben. An einigen Stellen verhindert ein Holzzaun den Zutritt. Auch ein dünnes, weiß-rotes Absperrband wurde an einigen Stellen nachträglich angebracht. Doch im hinteren Teil liegt der Zugang zur Ruine völlig frei. Dort liegen Abfälle, Schutt und mehrere Wellblechelemente, wie sie auf Baustellen verwendet werden.

"Das ist wirklich ein Elend", sagt Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich. Die Haimarer störten sich nicht nur an der hässlichen, immer weiter verfallenden Ruine mitten im Ort. "Das offen zugängliche Grundstück stellt auch eine Gefahr für spielende Kinder dar", meint Haarstrich.

Die Bauaufsicht der Region Hannover hat das Problem bereits erkannt und nun ein sogenanntes Anhörungsverfahren gegen den Besitzer gestartet. Experten hätten festgestellt, dass "tatsächlich eine potenzielle Gefahr von dem Grundstück ausgeht", erklärt Christina Kreutz, Sprecherin der Region Hannover. Der Grundstückseigentümer wurde zur Sicherung seines Grundstücks aufgefordert. Er soll nun dort, wo kein Zaun Unbefugte fern hält, zumindest eine optische Markierung anbringen. Dafür reicht schon ein rot-weißes Absperrband. Dieses soll laut Kreutz zumindest deutlich machen, "dass das Grundstück nicht zu betreten ist".

Bisher hat sich der Eigentümer gegenüber der Bauaufsicht der Region noch nicht geäußert. Rühre er sich nicht innerhalb der von der Region angegebenen Frist, drohe ihm laut Kreutz "eine bauaufsichtliche Verfügung mit der Anordnung von Maßnahmen".

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Von Redakteur Patricia Oswald-Kipper

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