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Wäschewagen brennt in Klinik

Köthenwald Wäschewagen brennt in Klinik

Feueralarm in einer Station des Klinikums Wahrendorff. Am Dienstagabend ist dort ein im Keller abgestellter Wäschewagen in Brand geraten. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

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Brandherd Wäschewagen: Feuerwehrleute löschen die letzten Glutnester zwischen Bettwäsche, Decken und Kissen.

Quelle: Achim Gückel

Köthenwald. Gegen 21 Uhr schlugen die Feuermelder in einem Wohngebäude am Wollschlägersweg an. Zwei Mitarbeiter des Klinikums bemerkten daraufhin, dass Qualm aus dem Keller ins Treppenhaus drang. Im Untergeschoss entdeckten sie schließlich den Wäschecontainer, in dem Bettwäsche, Kissen und Decken brannten.

Die 30 und 35 Jahre alten Angestellten des psychiatrischen Krankenhauses riefen die Feuerwehr, griffen aber auch schnell selbst zu Feuerlöschern. Es gelang ihnen, die Flammen weitgehend zu ersticken. Die mit vier Fahrzeugen angerückten Einsatzkräfte schafften den Wäschewagen schließlich aus dem Gebäude, löschten die letzten Glutnester und lüfteten alle Räume der Station.

Nach Angaben der Polizei entstand bei dem Feuer ein Schaden von rund 1000 Euro, das Stationsgebäude wurde nicht beschädigt. Gestern sahen sich Spezialisten des Zentralen Kriminaldienstes am Brandort um. Sie gehen davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Laut Polizeiangaben erlitten die zwei Klinikumsmitarbeiter leichte Rauchvergiftungen, mussten aber nur ambulant in einem Rettungswagen behandelt werden. Nach Angaben der Feuerwehr mussten sich insgesamt vier Menschen behandeln lassen. Feuerwehrsprecher Tim Herrmann lobte gestern die zwei Klinikumsmitarbeiter. Sie hätten umsichtig gehandelt und „alles richtig gemacht“.

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