Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Feuerwehr kritisiert mangelhafte Ausstattung

Sehnde Feuerwehr kritisiert mangelhafte Ausstattung

Defizite in der Ausstattung beklagte Ortsbrandmeister Karsten Gurkasch auf der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Wassel. Er forderte die Erweiterung und energetische Sanierung des Feuerwehrhauses, Räume für die Jugendarbeit sowie Transportfahrzeuge für die Jugendfeuerwehr und die Feuerwehrmusiker.

Voriger Artikel
Schulz-Effekt ist bei SPD-Ehrung ein Thema
Nächster Artikel
Frauen lassen Lebenswünsche in Himmel steigen

Die Ortsfeuerwehr Wassel ehrte langjährige und beförderte aktive Mitglieder.

Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde

Wassel. Viele Tätigkeiten seien nur durch privaten Einsatz möglich, berichtete Gurkasch. Fahrdienste für die Kinder- und Jugendarbeit sowie für die Feuerwehrmusiker funktionierten bislang in Eigenregie, unterstützt von benachbarten Ortsfeuerwehren. Ein Mannschaftstransportfahrzeug oder Feuerwehrmobil könnte hier deutlich Entlastung schaffen.

Materialien für die Jugendarbeit wie für die Brandschutzerziehung lagerten die Betreuer bei sich zu Hause. Ein Jugendraum und Lagermöglichkeiten würden dringend benötigt, betonte Gurkasch - wie schon in den Vorjahren. Ebenso unverzichtbar sei auf lange Sicht die Erweiterung des Feuerwehrhauses, das derzeit nicht einmal Spinde für alle Einsatzkräfte böte. Auch separate Umkleidebereiche für Männer und Frauen stünden nicht zur Verfügung.

Die Einsatzleitung zählt derzeit 42 Mitglieder. Zehn aktive Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und zwölf in der Kinderfeuerwehr lassen positiv in die Zukunft blicken. Die Altersabteilung ist 21 Mitglieder stark und der Feuerwehrmusikzug ebenso. Der Frauenanteil liegt bei 20 Prozent. In einem Jahr, wenn die Jugend nachrückt, werden 30 Prozent der Mitglieder weiblich sein.

Die Ortsfeuerwehr Wassel blickte zurück auf ein aktives Jahr. Zu den elf Einsätzen in 2016 gehörten ein Turnhallenbrand, bei dem 16 Kräfte sieben Stunden lang gefordert waren, ein Unwettereinsatz sowie ein schwerer Verkehrsunfall auf der B443. Alle Einsätze waren außerhalb der Ortschaft.

Zusätzlich haben die Mitglieder das Feuerwehrhaus renoviert, eine neue Küche in Betrieb genommen und Schallschutzplatten im Schulungsraum installiert bekommen. Der Einsatz des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Wassel ermöglichte für weitere zehn Jahre die Anmietung der Sporthalle des MTV - sodass der Musikzug dort weiterhin proben kann. 

Über eine Beförderung zum Feuerwehrmann freuten sich Christoph Möller und Marcel Stolze. Philine Stradtmann wurde zur Feuerwehrfrau ernannt, und Andreas Rahlves erhielt die Beförderung zum Oberlöschmeister. Geehrt wurden Reinhold Rahlves für 70-jährige Mitgliedschaft, Gerhard Gellermann und Friedrich-Wilhelm Dohrs für 50 Jahre sowie Hans-Joachim Lächel für 40 Jahre Mitgliedschaft. Guido Frontzek wurde für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft geehrt.

doc6u14epaires15hkd6kdk

Zu eng, keine Spinde für alle Einsatzkräfte, fehlende Umkleidemöglichkeiten für Frauen und kein Jugendraum - die Erweiterung des Wasseler Feuerwehrhauses wird bereits seit Jahren gefordert.

Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde

Von Gabriele Gerner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6x769ny9sme6j4664b4
Telefonzelle hat auch als Dusche ausgedient

Fotostrecke Sehnde: Telefonzelle hat auch als Dusche ausgedient