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Restmüll bleibt erstmal zwei Wochen liegen

Sehnde Restmüll bleibt erstmal zwei Wochen liegen

Wegen des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi am Dienstag sind im Sehnder Stadtgebiet Restmülltonnen nicht geleert und Restmüllsäcke sowie Altpapier nicht abgeholt worden - sie bleiben jetzt 14 Tage stehen. Auf Nachfrage des Sehnder SPD-Regionsabgeordneten Wolfgang Toboldt hat der Abfallwirtschaftsbetrieb aha aber zugesichert, dass Kunden dann ihren angehäuften Restmüll zusätzlich in Plastiktüten daneben stellen dürfen.

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Die Restmülltonnen- und säcke im Sehnder Stadtgebiet sind - wie etwa an der Lehrter Straße - wegen des Gewerkschaftsstreiks am Dienstag nicht abgeholt worden.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. Weil Verdi die Abfuhr nicht nachholen will, hat aha zugesichert, dass Kunden in zwei Wochen auch andere Behälter dazustellen können. "Egal, ob der Sack von Aldi oder ein abgelaufener Sack der Vorjahre ist, der kommt mit", verspricht Geschäftsführer Thomas Schwarz. Es müsse kein Beistellsack, wie für Feiern oder Veranstaltungen üblich, zugekauft werden. Nur dürfe er nicht schwerer als zehn Kilo wiegen und müsse reißfest sein. "Ich bin zufrieden, dass den Bürgern diese Möglichkeit gegeben wird", sagt Toboldt.

Zwar hätten auch Sacknutzer ein "logistisches Problem", weil sie diese nun 14 Tage länger auf ihrem Grundstück lagern müssten. Doch härter treffe es die Tonnenbesitzer. "Die müssen dann den Restmüll von vier Wochen entsorgen, aber irgendwann sind die Tonnen voll", sagt Toboldt. Immerhin habe aha einen "Full-Service" zugesichert, das heißt, dass auch Plastiktüten auf oder neben den Tonnen abgeholt werden - auch wenn sie nicht an der Straße, sondern auf einem zugänglichen Grundstück stehen.

Der Abfallbetrieb empfiehlt seinen Kunden mit vierwöchentlicher Leerung zudem, die Tonnen nicht erst wieder in vier, sondern schon zur regulären Abholung in zwei Wochen herauszustellen. Was passiert, sollte Verdi ausgerechnet in 14 Tagen wieder am Dienstag streiken, konnte aha-Geschäftsführer Schwarz nicht beantworten: "Das wird schwierig, ich hätte ad hoc keine Lösung für die Konstellation eines Streiks am Dienstag."

Von Oliver Kühn

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