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Rasenmäher und Nähmaschinen kommen nach Afrika

Sehnde Rasenmäher und Nähmaschinen kommen nach Afrika

Zwölf Fahrräder, vier Schreibmaschinen, vier Nähmaschinen, drei Rasenmäher, ein Trimmrad, ein Vertikutierer und jede Menge Werkzeug - das ist die Ausbeute der aktuellen Werkzeugsammlung des DGB Sehnde. Wegen der Ferien wurde bei den Gewerkschaftlern jedoch nicht ganz so viel abgegeben wie sonst.

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Johannes Gudima und Rolf Bartels begutachten zwei elektrische Nähmaschinen.

Quelle: Katja Eggers

Sehnde. "Man merkt, dass die Menschen im Urlaub sind", sagte Werkzeugsammler Johannes Gudima von der IG Bergbau, Chemie und Energie. Zusammen mit Rolf Bartels freute er sich daher umso mehr, wenn auf dem Bauhof am Borsigring ein Auto vorfuhr.

Auch Kurt Knittel wurde von den beiden Gewerkschaftlern herzlich begrüßt. Der Iltener hatte einen Handrasenmäher im Kofferraum. "Der stand die letzten Jahre bei uns im Keller herum - und meine Frau hat gesagt, der muss jetzt raus", erklärte Knittel. Er selbst arbeitet mittlerweile mit einem Elektrorasenmäher. Der Handrasenmäher sei aber noch voll funktionsfähig, betonte Knittel. Er hatte das Gerät kürzlich noch geölt und die Messer nachgeschliffen.

Sein Rasenmäher und all die anderen abgegebenen Dinge gehen an den Verein Arbeit und Dritte Welt in Hildesheim. Dort werden sie von Langzeitarbeitslosen aufgearbeitet und dann in Länder der Dritten Welt geschickt, unter anderem nach Afrika. "Wir Werkzeugsammler aus Sehnde sind maßgeblich daran beteiligt, dass der Verein so erfolgreich arbeiten kann", betonte Gudima.

Von Katja Eggers

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