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Wirt befürchtet Verwechslung mit Flüchtlingsunterkunft

Bilm/Höver Wirt befürchtet Verwechslung mit Flüchtlingsunterkunft

Die geplante Sammelunterkunft für Flüchtlinge im Hotel Zur Linde in Höver hat für Adolf Winter eine unerfreuliche Nebenwirkung: Der Wirt betreibt in Bilm nämlich ebenfalls ein Hotel - dummerweise mit dem gleichen Namen. „Ich befürchte, dass die Gäste uns verwechseln“, sagt der 52-Jährige.

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Adolf Winter und seine Tochter Sarah sind besorgt, dass ihr Familienbetrieb verwechselt wird.

Quelle: Kühn

Bilm. „Einige haben schon angerufen, ob wir jetzt schließen.“ Zum Beispiel hätten sich Mitarbeiter der Werkstatt der Zementfabrik in Hannover-Misburg gemeldet. Sie feiern in Bilm seit Jahren ihre Weihnachtsfeier und mussten von Winter erst einmal beruhigt werden. Sie haben nun bereits für das nächste Jahr wieder fest gebucht.

Dennoch befürchtet der Wirt Umsatzeinbußen für sein Familienunternehmen, das seine Eltern 1958 eröffnet haben. Er habe schließlich - anders als in Höver - einen großen Saal für Familienfeiern. Selbst Navigationssysteme führten potenzielle Gäste oft nach Höver. Das gleichnamige Hotel dort werde vorwiegend von Firmenmitarbeitern auf Montage frequentiert. Der Name Zur Linde ist in Sehnde offenbar beliebt. Früher habe es den Namen sogar fünfmal im Stadtgebiet gegeben, sagt Winter.

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Höver
Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke sowie Polizeichef Ulrich Bode informieren über das geplante Flüchtlingsheim.

Die meisten Höveraner wollen die 150 Flüchtlinge in ihrem Ort willkommen heißen. Bei einer Einwohnerversammlung zu dem Thema wurde am Donnerstag im Schützenheim viel diskutiert. Es gab auch Kritik: Unter anderem wurde die Stadt aufgefordert, den Mietvertrag für das Hotel Zur Linde zu korrigieren.

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