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Wohnraum in den alten Wärterhäusern

Ilten Wohnraum in den alten Wärterhäusern

Jahrelang waren sie ungenutzt. Jetzt ist der Umbau der sogenannten Wärterhäuser des Klinikums Wahrendorff an der Schaftrift unweit der B 65 bei Ilten fast beendet. Im Projekt mit dem Namen WahrenWohnWelten schafft das psychiatrische Krankenhaus neue Wohnplätze für geistig oder seelisch Behinderte.

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Markante Gebäude: Die sogenannten Wärterhäuser des Klinikums Wahrendorff an der Schaftrift werden aufwendig umgebaut. Künftig sollen dort geistig und seelisch Behinderte möglichst selbstständig leben.
Böger

Quelle: Thomas Böger

Ilten. Noch beherrschen an den markanten Wärterhäusern am südlichen Ortsausgang von Ilten hohe Gerüste das Bild. Doch Ende September sollen diese nach Auskunft des Klinikums allesamt verschwunden sein. Dann ist eine rund einjährige Umbauphase abgeschlossen, und es folgen nur noch abschließende Arbeiten an den Außenanlagen sowie am Übergang zur nahe gelegene Ampel an der B 65.

Wie viel Geld das Klinikum in das Projekt WahrenWohnWelten investiert, macht es derzeit nicht öffentlich. Allerdings gehört nicht nur der Umbau der drei Einzel- und zwei Doppelhäuser an der Schaftrift dazu. Auch die vier so-genannten Landarbeiterhäuser in Köthenwald wurden jetzt grund-legend umgestaltet. In allen Gebäuden zusammen sollen rund 50 Wohnplätze für Patienten entstehen. Zum Teil seien die neuen Wohnungen bereits bezogen, heißt es.

„Das Wohnangebot richtet sich an Menschen, die sich bislang aus verschiedenen Gründen schwer in bestehende Angebote und Strukturen einfügen konnten“, sagt Wahrendorff-Geschäftsführer Rainer Brase. Zentrum der WahrenWohnWelten werde ein Stützpunkt für Streetworker an der Schaftrift 4. Er soll als Anlaufstelle zum Reden oder gemeinsamen Kochen werden. Grundsätzlich sollen die sanierten Gebäude „ein Wohnen in Einzelzimmern und mit Tagesstruktur“ ermöglichen. Dort sollen geistig und seelisch Behinderte einziehen, die ihren Alltag eigenständig und aktiv gestalten wollen.

„Personal ist 24 Stunden vor Ort und unterstützt die Bewohner, das eigene Leben zu ordnen“, betont Brase.

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