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Vier Verletzte nach Brand in Sehnder Psychiatrie

Klinikum Wahrendorff Vier Verletzte nach Brand in Sehnder Psychiatrie

Vier Menschen sind in der Nacht zu Donnerstag bei einem Brand im Klinikum Wahrendorff in Sehnde bei Hannover leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war vorsätzliche Brandstiftung die Ursache. Eine Patientin hatte in einem Schrank Feuer gelegt. Die Mitarbeiter mussten das Gebäude evakuieren.

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Quelle: Julian Stratenschulte

Ilten. Zwei Patienten, ein Arzt und ein Pfleger erlitten leichte Rauchvergiftungen. 23 Patienten sowie mehrere Pfleger mussten evakiert werden. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Es ist die dritte innerhalb von wenigen Monaten in dem psychiatrischen Krankenhaus.

Nach Angaben der Polizei fing in der Nacht auf Donnerstag ein Bett in einem Zimmer der Sehnder Psychiatrie aus noch ungeklärter Ursache Feuer.

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Der Feueralarm in der sogenannten geschlossenen Abteilung an der Rudolf-Wahrendorff-Straße schrillte gegen 2 Uhr. Ein 28-jähriger Pfleger entdeckte das Feuer in dem Zimmer einer Patientin zuerst. Er reagierte geistesgegenwärtig und konnte gemeinsam mit dem 30-jährigen diensthabenden Arzt die Flammen mithilfe eines Feuerlöschers ersticken. Währenddessen mussten 23 in dem betroffenen Gebäude untergebrachten Wahrendorff-Patienten evakuiert werden. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Brand lediglich ein Schrank und ein Bett beschädigt.

Der Arzt, der Pfleger und zwei 26 und 31 Jahre alte Patientinnen mussten sich wegen leichter Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus bringen lassen. Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes untersuchten das Zimmer am Donnerstagvormittag. Sie meinen, dass eine 24-jährige Patientin das Feuer vorsätzlich gelegt hat.

Insgesamt 43 Feuerwehrleute aus Ilten, Sehnde, Höver und Bilm waren mit 14 Fahrzeugen zur Rudolf-Wahrendorff-Straße geeilt. Zunächst war bei den Einsatzkräften ein Alarm der sogenannten Sufe 1 eingegangen, der beasagt, dass es möglicherweise viele Verletzte gibt. Letztlich mussten die Feuerwehrleute nur einige Nachlöscharbeiten erledigen und die Station des Klinikums unter Einsatz eines sogenannten Überdrucklüfters vom Brandrauch befreien.

Von Achim Gückel

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