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Polizei verfolgt Rollerdiebe

Sehnde Polizei verfolgt Rollerdiebe

Das wäre sicherlich filmreif gewesen: Zwei jugendliche Rollerdiebe haben sich am frühen Montagmorgen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Der Fahrer verlor dabei die Kontrolle, stürzte und verletzte sich an der Hand. Sein Komplize stand vermutlich unter Drogeneinfluss.

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Als der Rollerfahrer bei der Verfolgung stürzt, klicken die Handschellen.

Quelle: Symbolbild

Sehnde. Die beiden 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen wähnten sich offenbar in Sicherheit, als sie am Montagmorgen ihre Tour begannen. Insgesamt waren am Ende vier Roller betroffen, gestohlen wurde aber nur einer. Auftakt war gegen 4.40 Uhr in der Marggrafstraße, als das Duo einen Roller wegschieben wollte. Dies bemerkte ein Zeuge, der die Polizei alarmierte. Als die Beamten eintrafen, waren die beiden bereits geflüchtet - ohne Beute. Da kam bereits der zweite Alarm: Rollerdiebstahl in der Waldstraße.

Auf der Fahrt dorthin kam den Beamten ein Roller mit zwei männlichen Personen entgegen. Als diese den Streifenwagen sahen, flüchtete der Sozius zu Fuß, während
der Fahrer mit dem Roller floh. Während der Verfolgung verlor der Jugendliche in der Mittelstraße die Kontrolle über das Fahrzeug und rutschte gegen einen Streifenwagen. Dabei zog er sich eine leichte Handverletzung zu.

Wie sich hinterher herausstellte, waren die Jugendlichen bereits vorher mit einem Diebstahl in der Waldstraße gescheitert. Der gestohlene Roller, mit dem sie die Polizei stellte, war im nicht weit entfernten Wilhelm-Raabe-Weg entwendet worden. In unmittelbarer Nähe klauten sie sogar noch von einem weiteren Roller das Kennzeichen und einen Spiegel. Diese Taten habe einer der beiden Jugendlichen zugegeben, teilt die Polizei Lehrte mit. Der 15-jährige Fahrer, der vermutlich unter Drogeneinfluss stand, und sein 17-jähriger Mittäter wurden nach ihren Vernehmungen wieder entlassen.

Die Verfolgungsjagd und den Sturz hat auch Manfred Müller von der DGB-Seniorenvereinigung Sehnde mitbekommen. "Ich bin Frühaufsteher und war kurz vor 5.30 Uhr auf dem Weg zum Bäcker." Dort habe er einen Rollerfahrer mit hohem Tempo entgegen der Einbahnstraße fahren sehen, verfolgt von einem Streifenwagen. Zwischen Rossmann und der Volksbank sei der Fahrer eingebogen - danach habe er nichts mehr sehen können, aber ein lautes Krachen wahrgenommen. Anschließend habe er die Polizei noch "hinlegen und Hände auf den Rücken" rufen gehört.

Von Oliver Kühn

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