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Die Typisierung dauert nur 30 Sekunden

Sehnde Die Typisierung dauert nur 30 Sekunden

Die zweitägige Typisierungs- und Spendenaktion der Rewe-Auszubildenden zugunsten des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Registers (NKR) hat begonnen. An der Filiale an der Peiner Straße 37 haben sich bereits zahlreiche Menschen typisieren und informieren lassen.

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Karina Schwierz lässt sich bei NKR-Mitarbeiter Holger Bischoff typisieren.

Quelle: Sandra Köhler

Sehnde. "Sechs Millionen Menschen sind in Deutschland registriert - aber das reicht nicht", sagt Holger Bischoff vom Organisationsteam des NKR: "36 Millionen könnten mitmachen. Deshalb sind wir froh über jeden, der sich typisieren lässt." Karina Schwierz ist eine von ihnen. "Das ist eine gute und wichtige Sache", sagte die Sehnderin: "Eigentlich sollte das jeder machen."

Vielfach sei es Unsicherheit, die Leute davon abhält, weiß der Sehnder MKR-Mitarbeiter: "Früher war für die Ersttypisierung eine Blutentnahme notwendig. Heute reicht es  mit einem Wattestäbchen einen Abstrich der Wangenschleimhaut zu nehmen - das dauert nur 30 Sekunden." 

Und die meisten Spenden seien nicht mehr Entnahmen von Knochenmark aus dem Beckenkamm, sondern Blutstammzellspenden. "Da wird die Produktion dieser Zellen mit einem Hormon angeregt, und die überzähligen werden dann mit einer Art Dialyse abgenommen."

Meist ließen sich die Leute dann typisieren, wenn sie mit Leukämie im Familien- oder Bekanntenkreis in Berührung kämen. Sie könnten aber jederzeit selbst entscheiden, ob sie im Falle eines Falles auch wirklich spenden wollten, beteuert Bischoff.

Er freue sich sehr, dass die Rewe-Auszubildenden den gemeinnützigen Verein mit ihrer Aktion unterstützen. Denn der Erlös aus Getränke- und Würstchenverkauf sowie Tombola kommt dem von der Medizinischen Hochschule Hannover mitgetragenen NKR zugute."Jede Typisierung kostet 50 Euro, die die Krankenkassen nicht übernehmen. Deshalb freuen wir uns über jede Spende", sagt Bischoff.

Wer sich selbst typisieren lassen, das NKR unterstützen und sehen will, was die Auszubildenden sonst noch auf die Beine gestellt haben, kann dies heute und am Sonnabend noch bis jeweils 17 Uhr tun. 

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Von Sandra Köhler

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