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Zwölf zusätzliche Hortplätze im Container

Sehnde Zwölf zusätzliche Hortplätze im Container

Die Stadt Sehnde schafft für das neue Schuljahr insgesamt 20 zusätzliche Hortplätze. Neben dem Hort an der Sehnder Astrid-Lindgren-Schule wird der Hort Regenbogen in Ilten um zwölf Plätze erweitert. Für den Hort auf dem Hof der Iltener Grundschule wurde ein neuer Container angeschafft. Er wird zurzeit ausgebaut.

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Neuer Container für die erste Etage: Der Hort Regenbogen auf dem Hof der Grundschule Ilten bietet jetzt zwölf weiteren Kindern Platz.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Ilten. "Wir können jetzt allen, die einen Platz brauchen, auch einen anbieten", sagt Katharina Fischer, Fachdienstleiterin bei der Stadtverwaltung. In Ilten wird auf die bestehende Containeranlage des Hortes Regenbogen nun eine weitere sogenannte mobile Raumeinheit aufgesetzt. Am Montag wurde der neue Container angeliefert, jetzt wird er angebaut.

In der ersten Etage werden zurzeit auch Sanitärräume errichtet. Über eine Außentreppe können die Mädchen und Jungen ab Schulbeginn am 1. August die obere Etage erreichen und dort ihre Hausaufgaben erledigen oder spielen. In dem neuen, mehr als 50 Quadratmeter großen Raum sollen ab dem neuen Schuljahr in einer dritten Hortgruppe zwölf Kinder nachmittags betreut werden. "Es besteht sogar die Möglichkeit, die Gruppe auf 20 Kinder zu erweitern", sagt Fischer.

Die Kinderbetreuung ist für die Stadt Sehnde allerdings nicht ganz billig. Allein in Ilten fallen an Investitionskosten einmalig 27.000 Euro an. Dazu kommen noch 16.000 Euro für die Einrichtung mit Mobilar. Monatlich kostet der neue Container die Stadt 2200 Euro Miete. Für die Containeranlage in Ilten zahlt die Stadt nun monatlich insgesamt 5000 Euro.

Iltens Ortsbürgermeisterin Ilse Neuse freut sich, dass die Kinder an der örtlichen Schule nachmittags betreut werden und nicht etwa mit dem Bus in einen anderen Hort in Sehnde gefahren werden. Allerdings ist sie mit dem nun zweistöckigen Containerbau auf dem Schulhof nicht ganz glücklich. "Es sieht nicht gerade schön aus, und den Schülern fehlt dadurch Platz auf dem Hof", sagt sie.

Bei der Stadtverwaltung hofft man indes, dass die Iltener Schule bald Ganztagssschule wird. Die Container sollen laut Fischer bis dahin "als Überbrückung" dienen. Frühestens mit dem Schuljahr 2018/19 sei der Start einer Ganztagsgrundschule möglich. "Dafür brauchen wir jetzt eine breite Basis von Eltern und Lehrerschaft", sagt Fischer. Eine Elternabfrage hatte bereits den Bedarf in Ilten ergeben. "Es gibt dazu auch schon Gespräche", sagt Fischer. Ziel sei es nun, ein Ganztagskonzept zu entwickeln.

Betreuung am Nachmittag ist stark gefragt

Die Stadt Sehnde wird ab dem neuen Schuljahr insgesamt 112 Hortplätze anbieten - 20 mehr als bisher. In den Einrichtungen können die Kinder Mittag essen und werden danach bis 17 Uhr betreut. Von den 160 Schülern an der Iltener Grundschule haben beispielsweise 52 Mädchen und Jungen einen Hortplatz.

In Sehnde gibt es einen weiteren Hort an der Astrid-Lindgren-Schule. Dieser zieht jetzt in größere Räume im Schulgebäude um und wird ab 1. August um acht Plätze auf insgesamt 40 aufgestockt. Zudem gibt es an der Schule in Höver noch einen Hort - mit insgesamt 20 Plätzen.

Laut Fachdienstleiterin Katharina Fischer ist der Bedarf weiter steigend. "Der Trend geht zur Ganztagsbetreuung, da in vielen Familien beide Elternteile arbeiten", sagt Fischer. Die Hortbetreuung kostet für ein Kind in Sehnde inklusive Mittagessen durchschnittlich 200 Euro im Monat. An Ganztagsgrundschulen wie an der Breiten Straße ist nur das Mittagessen kostenpflichtig, die Betreuung am Nachmittag ist kostenlos.

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