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Kostenloser Kompost findet reißenden Absatz

Sehnde Kostenloser Kompost findet reißenden Absatz

Der kostenlose Kompost, den der Abfallzweckverband aha in jedem Frühjahr an mehreren Orten der Region zur Abholung anbietet, fand auch dieses Mal in Sehnde wieder reißenden Absatz.

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In Eimern und Plastiktüten, aber auch in veritablen Anhängern transportieren die Gartenbesitzer den begehrten Kompost vom Sehnder Schützenplatz ab.

Quelle: Böger

Sehnde. Schon vor dem offiziellen Abgabebeginn am Montag um 14 Uhr sind eine ganze Reihe von Gartenbesitzern mit ihren Autos auf dem Schützenplatz vorgefahren. Sie holen Plastiktüten und Eimer aus den Kofferräumen oder rangieren Anhänger möglichst nahe an den aus 20 Tonnen "Qualitätskompost mit Gütesiegel" bestehenden Berg heran. "Wir sind schon oft hier gewesen", sagt Bernd Voges, der mit seiner Frau Bärbel aus Wülferode herüber gekommen ist. Sie meint, dass der aha-Kompost "natürlicher und besser" sei, als die handelsüblichen Produkte. "Der Rasen wächst so gut damit", bestätigt ihr Mann.

Weniger zufrieden mit dem heimischen Rasen ist Sylvia Waltemathe aus Wassel. Er enthalte viel Moos und Unkraut, berichtet sie. Deshalb hat sie eine Bodenprobe mitgebracht, die sie sich hier kostenlos untersuchen lassen kann. "Da ist überhaupt kein Stickstoff drin", analysiert Klaus Raab vom Humus- und Erden Kontor im hessischen Neu-Eichenberg. "Wir haben bisher nur mal gekalkt", räumt Waltemathe ein. Aber nun wird sie ordentlich Kompost mitnehmen, der genügend Stickstoff enthalte, wie ihr Heike Hanisch von aha versichert. Sie hat auch noch einen Tipp parat: Man solle den Rasen nicht zu kurz, sondern lieber häufiger mähen. Das mache ihn kräftig und halte Moos fern.

Die meisten Besucher des Kompostmarktes laden sich den tiefschwarzen Naturdünger ein, aber einige kaufen darüber hinaus auch noch Blumen- und Pflanzerde zum besonders günstigen Preis. Sie bestehe aus "reinem hannoverschen Grünschnittkompost unter Beimischung von Rindenhumus sowie Holzfasern und ist zu 100 Prozent torffrei", versichert die aha-Pressestelle. Dadurch würden die Moore als wichtige Speicher von Kohlendioxid geschützt.

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Von Redakteur Thomas Böger

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