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AfD und FDP dürfen sich als Sieger fühlen

Sehnde AfD und FDP dürfen sich als Sieger fühlen

Die Sehnder haben gewählt: Die etablierten Parteien SPD, CDU und Grüne haben Verluste hinnehmen müssen und Sitze verloren. Die FDP ist dagegen wieder mit einem Sitz vertreten, die Linken haben ihren verteidigt. Wahlsieger ist jedoch die Alternative für Deutschland (AfD), die aus dem Stand vier Mandate erobert hat - aber mangels Kandidaten nur drei besetzen kann.

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Bei den Kommunalwahlen in Sehnde blieben die Rathausmitarbeiter weitgehend unter sich. Nur eine Handvoll Bürger verirrte sich dort hin, die beiden großen Parteien feierten jeweils eine eigene Wahlparty.

Quelle: Oliver Kühn

Sehnde. Stärkste Kraft in Sehnde bleibt die CDU mit 39,8 Prozent. Sie hat damit aber nur noch 13 statt wie bisher 15 Sitze. Auch die SPD (35,3 Prozent) büßte zwei Mandate ein und kommt nun auf 12 Sitze. Die Grünen (8,5 Prozent) verloren ebenfalls eines ihrer vier Mandate.

Zufrieden zeigt sich die FDP (2,9 Prozent), die nach fünfjähriger Abstinenz wieder auf einem Sitz im Rat Platz nehmen darf. Ihr Einzelmandat verteidigt hat Die Linke (2,4 Prozent), die darüber hinaus im Ortsrat Ilten, wo CDU und SPD gleichauf liegen, sogar das Zünglein an der Waage spielen kann. Die AfD (11,0 Prozent) überflügelte auf Anhieb die Grünen und holte vier Mandate. Sie kann mangels Kandidaten jedoch nur drei Sitze besetzen. Alle Wahlbeobachter waren sich einig, dass dies bundespolitischen Themen wie der Flüchtlingskrise zu schulden sei.

 Die Wahlbeteiligung lag mit 60,6 Prozent etwas besser als vor fünf Jahren (57,8 Prozent).

Von Oliver Kühn

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