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Kühlmittelspur führt von Sehnde bis Müllingen

Sehnde Kühlmittelspur führt von Sehnde bis Müllingen

Ein defekter Linienbus hat bei seiner Fahrt durch Sehnde in der Nacht zum Dienstag Kühlflüssigkeit verloren und diverse Straßen verunreinigt - bis an den südwestlichen Stadtrand in Müllingen. Die Feuerwehr musste die Fahrbahnen mit Bindemitteln weiträumig abstreuen.

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Ein defekter Linienbus hat in der Nacht zum Dienstag einige Straßen in Sehnde verunreinigt. Die Feuerwehr musste mehrere Fahrbahnen großflächig abstreuen.

Quelle: Feuerwehr

Sehnde. Das rötliche Bindemittel war noch am nächsten Tag an vielen Stellen in der Stadt zu sehen: Die Spur zog sich von der Bahnunterführung an der Peiner Straße (B 65) bis zur Breiten Straße - vor allem an der dortigen Bushaltestelle lagen Überreste des Bindemittels. Ferner war auch die Kreuzung Nordstraße/Kurze Straße betroffen. Manfred Müller hat sogar noch mehr mitbekommen. "Als ich morgens um 5.15 Uhr zum Bäcker ging, lag über der Breiten Straße eine rötliche Staubwolke", sagt der Sehnder. "Die hat ganz schön die Augen gereizt."

Um Mitternacht war eine Notrufmeldung in der Regionsleitstelle eingegangen. Die Ortsfeuerwehr Sehnde rückte sofort mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen aus, darunter auch Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke. Sie mussten vor allem die Kurvenbereiche großflächig abstreuen - denn Kühlflüssigkeit sei genau so schmierig und glitschig wie Öl, erläutert Lehrke.

Eile war geboten, denn erst in der Nacht zum Sonntag waren in Höver zwei Motorradfahrer mit ihren Maschinen auf einer Ölspur gestürzt und hatten sich dabei verletzt. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden, musste die Peiner Straße teilweise abgesperrt werden. Zu Verkehrsbehinderungen sei es aber nicht gekommen, sagt Feuerwehrsprecher Tim Herrmann.

Ein Einsatzfahrzeug machte sich auf die Suche nach dem Verursacher und folgte der Kühlflüssigkeit schließlich bis nach Müllingen. Dort verlor sich die Spur am Ortsausgang - der Bus war vermutlich bereits abgeschleppt worden. Nach dem Ortsausgang habe man keine weiteren Verunreinigungen mehr feststellen können, sagt Herrmann. Nach Angaben einer Regiobussprecherin handelt es sich aber um keines ihrer Fahrzeuge, der Bereich Müllingen werde von der Üstra bedient. Das Verkehrsunternehmen war am Dienstag nicht mehr zu erreichen.

Erst gegen 1.15 Uhr konnten die Einsatzkräfte und der Bürgermeister wieder einrücken und ins Bett zurückkehren.

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Das rötliche Bindemittel war auch noch am nächsten Tag im Zentrum von Sehnde wie hier an der Kreuzung Peiner Straße/Breite Straße zu sehen.

Quelle: Kühn

Von Oliver Kühn

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