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2016 ist der Krippenbau Thema

Altenhagen I 2016 ist der Krippenbau Thema

Die Ortsbürgermeisterin von Altenhagen I, Kai Dettmer, blickt zufrieden auf 2015 zurück - die Herausforderungen für das neue Jahr sieht sie gelassen, und manche auch als Chance.

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Packt mit an: Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer hilft zuweilen auch in der Küche des Dorfladens aus.

Quelle: Mischer

Altenhagen I. Eine Tasse steht dampfend auf dem Tisch: Ortsbürgermeisterin Kai Dettmer (56) riecht daran, nippt, lächelt zufrieden. Hier im Dorfladen schmeckt er eben, der Kaffee. „Wir sind 1200 Einwohner und wuppen den Dorfladen, er hat sich inzwischen als Mittelpunkt des Ortes etabliert“, sagt Dettmer.

Seit fünf Jahren ist Dettmer Ortsbürgermeisterin in Altenhagen I. Dass sie die Aufgabe übernommen hat, bereut sie nicht. Im Gegenteil. „Ich habe zwar nur kleine Spielräume, um die Situation vor Ort zu verbessern, denn die Sparzwänge sind groß. Aber es lohnt sich.“ Neben dem Dorfladen, der von ihr weiter begleitet und unterstützt wird, wird sich Dettmer im neuen Jahr auch mit dem Krippenbau beschäftigen. „Die Arbeiten gehen sehr zäh voran“, sagt sie. Probleme gibt es offenbar mit dem Bauantrag zur Umgestaltung des ehemaligen Schulgebäudes am Hohbrink, der Zeitplan ist deshalb durcheinandergeraten. Dort sollen 30 Krippenplätze entstehen.

Eine Baustelle könnte auch im Gebäude der Feuerwehr Altenhagen entstehen. „Die Bedingungen für die Ehrenamtlichen sind nicht wie sie sein sollten“, sagt Dettmer diplomatisch. Für die Helfer bräuchte es aber vernünftige Rahmenbedingungen, „das ist ganz wichtig für das Ehrenamt“. Derzeit gibt es eine Projektgruppe, die Verbesserungen plant. Mögliche Vorschläge orientieren sich dabei auch an den Erkenntnissen der Feuerwehrunfallkasse, die in ganz Springe die Arbeitssicherheit in den Feuerwehrhäusern kritisiert hat.

„Altenhagen ist zwar ein wenig entfernt von Springe - ich vertraue aber darauf, dass unser Ort nicht vergessen wird“, sagt Dettmer. Immerhin gebe es viele engagierte Menschen. Nicht nur beim Dorf-Kultur-Erbe oder bei der Feuerwehr, sondern etwa auch beim Förderverein Waldbad. „Ich betrachte es auch als meine Aufgabe, die Menschen dazu zu motivieren, sich für den Erhalt des Bades einzusetzen“, sagt die Ortsbürgermeisterin. Eine Verkleinerung des Ortsrates kann sie sich indes auch in Zukunft nicht vorstellen. „Wir sind sieben Leute - und es ist schon jetzt schwierig, Menschen zu finden, die sich engagieren.“ Ihre Argumentation: Wenn das Gremium kleiner würde, werden einzelne Mitglieder noch stärker eingespannt und belastet. Das mache es noch komplizierter, Freiwillige für die Ämter zu gewinnen.

Dettmer selbst ist sich schon jetzt sicher, als Ortsbürgermeisterin wieder antreten zu wollen. „Ja, ich werde es wieder machen.“ Wie das bei ihren Ortsratskollegen aussieht, das weiß Dettmer allerdings noch nicht genau.

VON RALF T. MISCHER

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