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46 Straßen und Gehwege müssen in diesem Jahr saniert werden

Springe 46 Straßen und Gehwege müssen in diesem Jahr saniert werden

Auf die Springer kommen zahlreiche Baustellen im Stadtgebiet zu. Insgesamt Straßen und Gehwege müssen saniert werden.

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Zahlreiche Baustellen wird es in diesem Jahr im Stadtgebiet geben.

Quelle: Archiv

Springe. 46 Straßen und Gehwege stehen auf der Liste der Stadtverwaltung: Fachdienstleiter Gerd Gennat hat jetzt das Sanierungsprogramm für dieses Jahr vorgelegt. „Mammutprojekte gibt es in diesem Jahr aber nicht“, sagt er.

Vor allem gehe es darum zu verhindern, dass Wasser in den Straßenbelag eindringe - „das sind schnelle Arbeiten“. Welche Fahrbahn von den insgesamt 46 als Erste in Angriff genommen wird, hängt nicht von Prioritäten ab. „Bei der Reihenfolge spielen vor allem bauarbeitstechnische Überlegungen eine Rolle“, erklärt Gennat. Ziel ist es, dass alle Sanierungsarbeiten in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Große Überraschungen bei der Planung gab es nicht, denn der Winter hat die Straßen im Stadtgebiet verschont. Insgesamt 140 000 Euro werden dem Betriebshof zur Verfügung gestellt, um Kosten für Material oder die Anmietung von Geräten, zum Beispiel einer Asphaltfräse, zu finanzieren. Die Mitarbeiter kümmern sich vor allem darum, kleinere Schäden zu reparieren und Unfallgefahren zu beseitigen.

Besonders von April bis Juni muss sich der Betriebshof intensiv um Asphaltreparaturen kümmern. 370 000 Euro fließen in die vorbeugende Straßenunterhaltung. Aus diesen Mitteln wird etwa die Oberfläche der Straße behandelt, um sie abzudichten - Unebenheiten werden dabei aber nicht beseitigt. Von dem Geld wird außerdem der Einsatz sogenannter dünner Schichten im Kalteinbau finanziert. Nach den guten Erfahrungen aus den vergangenen Jahren solle dieses System weiter eingesetzt werden, heißt es in der Erklärung zum Straßenbau.

Entlastung für Betriebshof

Um den Betriebshof zu entlasten, werden einige Maßnahmen von externen Firmen durchgeführt, zum Beispiel Straßenmarkierungen oder die Sanierung der Gosse in der Heidstraße, die vergangenes Jahr aufgrund von Personalnot nicht durchgeführt werden konnte. Finanziert wird diese Maßnahme aus den Rückstellungen in Höhe von 150 000 Euro, dazu kommen 120 000 Euro im Haushalt.

Eine externe Firma wird sich außerdem um die marode Verbindungsstraße zwischen Eldagsen und Mittelrode kümmern. Die Ausschreibung läuft bereits, im Frühjahr sollen die Arbeiten starten.

Die Politik hatte im vergangen Jahr die Sanierung des Bierschnellweges unter Anliegerbeteiligung abgelehnt. Jetzt muss die Straße von einer Firma instand gesetzt werden, um einen weiteren Verlust der Substanz zu verhindern.

Die personellen Engpässe führten auch dazu, dass die Sanierung der Verbindungsstraße zwischen Holtensen und Boitzum ebenfalls erst dieses Jahr durchgeführt werden kann.

Gehwege sind marode

Für die Sanierung von Brücken sind 40 000 Euro vorgesehen, weitere 40 000 Euro stehen im Haushalt für die Wartung von Ampeln oder die Anschaffung von neuen Schildern. „Mir fehlen in der Aufstellung vor allem die Gehwege“, kritisierte Ulrich Kalinowski (CDU) im Bauausschuss und meint damit vor allem die Völksener Straße.

Besonders marode sind etwa die beiden Gehwege in Gestorf, am Hallermundsweg und in der Friesenstraße und der Weg an der Mittelroder Straße in Eldagsen. Gebaut wird in Springe im Kurzen Ging in Richtung des Waldes, in der Oppelner Straße zwischen der Bundesstraße 217 und Im Reite, der Wolfstalstraße sowie in der St.-Andreas-Straße. Außerdem sollen die Sanierung des Bohlwegs in Völksen und der Turmstraße in Eldagsen in Angriff genommen werden.

Von Saskia Helmbrecht

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