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Altkleider liegen an Containern im Dreck

Eldagsen Altkleider liegen an Containern im Dreck

Immer wieder durchwühlen Unbekannte die Altkleidercontainer in Eldagsen, um brauchbare Kleidung zu stehlen. Die Textilien, die sie nicht wollen, schmeißen sie achtlos auf die Erde. Sehr zum Ärger der Bürger, die etwas für den guten Zweck tun wollten.

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Hosen, Pullover und Jacken auf dem Boden: So sieht es rund um die Container im Bereich der Hindenburgallee aus.

Quelle: Mischer

Eldagsen. Chaos an der Hindenburgallee: Hosen, Pullover, Unterhosen, Socken und Jacken liegen auf den Parkplätzen. Unbekannte haben den Inhalt der Altkleidercontainer aus den Behältern geholt und auf der Straße verteilt. Offenbar nicht zum ersten Mal. Die Verantwortlichen für die Sammelcontainer wurden verständigt, mit dem Aufräumen kommen sie aber nicht nach.

Ja, es gibt auch eine gute Nachricht. Laut dem stellvertretenden Ordnungsamtsleiter Karsten Kohlmeyer sind sämtliche Altkleidercontainer in Eldagsen legal, also nach Absprache mit der Stadt aufgestellt worden. Das ändert aber nichts daran, dass ihr Inhalt auf die Straße geworfen wird. „Wir gehen davon aus, dass Bürger die Container öffnen und sich Brauchbares herausholen“, sagt Kohlmeyer. Was nicht benötigt wird, landet dann auf der Straße.

Dafür, dass an den Sammelboxen Ordnung herrscht, sind die Aufsteller verantwortlich. Die schauen einmal wöchentlich nach dem Rechten. „Wenn wir sie auf Probleme hinweisen, erscheinen sie auch häufiger.“ Derzeit kommen die Betreiber aber nicht mit dem Aufräumen hinterher. Zum Unmut zahlreicher Eldagser. Die Beschwerden bei der Stadt häufen sich. Container stehen in Eldagsen an der Hindenburgallee sowie Am Namenlosen Knick. Beide Standorte sind ein beliebtes Ziel für die Plünderer.

Strafrechtlich ist ein städtisches Vorgehen gegen die Unbekannten schwierig: Denn die Container nicht verschlossen, werden also auch nicht aufgebrochen. Im Zuge der allgemeinen Gefahrenabwehr könnten Polizeibeamte höchstens einen Platzverweis gegen die Täter aussprechen. Dazu müsste man sie aber erst mal kennen.

Kohlmeyer: „Wenn der Sportverein an der Hindenburgallee um 22 Uhr das Licht ausmacht, ist da nichts mehr los.“ Heißt: Täter können sich nachts nahezu ungestört an den Containern zu schaffen machen.

Ein Sprecher der Polizei kündigt auf Nachfrage an, dass die Polizei im Rahmen der üblichen Streife ein Auge auf die Container haben wird.

von Ralf T. Mischer

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