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Am Skihang herrscht noch Stille

Springe/Holtensen Am Skihang herrscht noch Stille

Springe hat mit dem - nach eigenen Angaben - nördlichsten Skigebiet Deutschlands zwar einen eigenen Lift. Der läuft aber nicht. Es sei nicht genug Schnee gefallen,sagen die Organisatoren des Ski-Clubs. In Holtensen indes gab es wegen des Schnees Probleme mit der Postzustellung.

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Da geht’s bergab: Schlittenfahren ist auf dem Skihang tabu, aber auch für Abfahrt-Ski sind die Bedingungen derzeit nicht gut.

Quelle: Ralf T. Mischer

Springe. Springe/Holtensen. Stille am Skihang, weder Schlitten- noch Skifahrer sind unterwegs. 13 Zentimeter Schnee liegen im Skigebiet Springe. Die Aktiven aus dem Verein haben schon einmal den Lift für Abfahrten aufgebaut - und dabei festgestellt, „dass der Boden nicht gefroren ist“. Der Schnee schmelze auf der einen Seite von unten, und auf der anderen Seite sei er noch zu pulverig, sodass „man beim Schwingen auf den Boden durchkommt“. Die Mitglieder des Ski-Clubs hoffen deshalb auf weiteren Schneefall und Minusgrade, um in den kommenden Tagen schwungvoll die Hänge herunter wedeln zu können.

Gute Nachrichten gibt es allerdings für alle Langlauf-Fans: Ein Vereinsmitglied des Ski-Clubs hat manuell eine Spur auf der Langlauf-Loipe bei Köllnischfeld angelegt. Langlauf ist damit jetzt möglich.

Die Langlaufskier hatte ein Postzusteller in Holtensen jedoch wohl nicht angeschnallt: Laut dem Holtenser Thomas Widemann kam es in dem Ort zu massiven Problemen bei der Briefverteilung und Zeitungszustellung. „Auf den Straßen ist ein richtiger Eispanzer“, sagt Widemann. Die Straßen Am Gerätehaus, Am Wischkamp, die obere Dorfstraße sowie der Kirchweg seien besonders betroffen. „Seit Tagen wurde hier nicht gestreut“, beschwert sich der Holtenser.

Im Baubetriebshof ist das Problem bekannt. Der Kindergarten habe auch auf die glatten Straßen aufmerksam gemacht. Daraufhin wurde im Ort noch einmal kräftig gestreut. „Aber es ist nun mal Winter“, betont ein Mitarbeiter des Hofes. „Die Anlieger hätten auch mal was machen können“, heißt es weiter. Die Wirkung des erneuten Streuens werde nicht lange anhalten, die nächtlichen Temperaturen seien zu niedrig.

Widemann berichtet zudem von einem Postzusteller, der beim Austragen der Briefe fast hinfiel. „Uns ist da nichts bekannt“, sagt Jens-Uwe Hogardt von der Pressestelle der Deutschen Post. Es seien keine Probleme bei der Zustellung festgestellt worden.

Von Ralf T. Mischer und Saskia Helmbrecht

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