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Ampel: Völksen freut’s, Gestorf wartet

Völksen/Gestorf Ampel: Völksen freut’s, Gestorf wartet

Jahrzehntelang haben die Völksener dafür gekämpft. Jetzt ist sie endlich da: die Ampel an der Steinhauerstraße auf der Höhe der Kirchstraße. Eine sogenannte „Rot-Dunkel-Ampel“ ersetzt den bisherigen Zebrastreifen - und wird zumeist gut angenommen.

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Die neue Fußgängerampel in Völksen: Sie soll das Überqueren der Steinhauerstraße erleichtern. Die Kinder haben lange dafür gekämpft.

Quelle: Hermes

Springe. Für Fußgänger zeigt die Ampel immer Rot, sie muss erst gedrückt werden, damit Autos anhalten und die Völksener über die Straße gehen können.

„Die Ampel wird überwiegend gut angenommen“, sagt Ortsbürgermeisterin Sigrid Hachmeister. „Gerade die Kinder fühlen sich dadurch sicherer.“ Es seien zwar auch schon einige Völksener an sie herangetreten, die den Sinn der Ampel nicht erkennen würden, aber die kritischen Stimmen ignoriere sie einfach, erklärt Hachmeister. Es gebe daher zwar Erwachsene, die weiterhin einfach so die Straße überqueren würden, wenn kein Verkehr da sei, anstatt die Ampel zu drücken, allerdings sei das ihren Beobachtungen zufolge eher die Ausnahme. „Selbst Jugendliche gehen nur noch mit Ampel über die Straße. Damit sind sie den Kindern ein gutes Vorbild. So manch ein Erwachsener darf sich davon eine Scheibe abschneiden“, sagt die Ortsbürgermeisterin.

Bei der geplanten Ampelanlage an der Kreuzung der Landesstraße 422 und der Kreisstraße 216 in Gestorf, die den Unfallschwerpunkt an der Calenberger Straße/Harbergstraße entschärfen soll, gibt es unterdessen laut Regionssprecher Klaus Abelmann noch nichts Neues: „Der alte Stand ist auch der neue.“ Heißt: Die Region schreibt den Auftrag zum Ende des Jahres erneut aus. Baubeginn ist für Anfang 2017 angedacht. Eigentlich hatte die Region den Auftrag bereits Mitte dieses Jahres ausschreiben lassen, allerdings wurde ihr kein Angebot vorgelegt. Nach der Auftragsvergabe wird die Installation inklusive der erforderlichen Tiefbauarbeiten etwa ein bis zwei Monate dauern. Kostenpunkt: 180 000 Euro.

Sandra Hermes

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