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Ampel kommt im Sommer

Gestorf Ampel kommt im Sommer

Nun also doch: Um die unfallträchtige Kreuzung in Gestorf zu entschärfen, soll noch in diesem Sommer eine Ampelanlage installiert werden. Bis es soweit ist, soll eine digitale Verkehrstafel vor der Gefahrenstelle warnen.

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Immer wieder ist es an der Gestorfer Kreuzung zu Unfällen gekommen. Nun soll eine Ampelanlage installiert werden.

Gestorf. Die CDU-Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg und Gestorfs SPD-Ortsbürgermeister Eberhard Brezski bestätigen einhellig, dass die Entscheidung für die Ampelanlage gefallen ist. Eine vom Ortsrat geforderte mobile Baustellenampel kommt jedoch nicht. Aber die Behörden haben an eine Alternative gedacht.

Spätestens im August soll mit den Arbeiten für den Bau der regulären Lichtzeichenanlage begonnen werden. An der Kreuzung war es immer wieder zu Unfällen gekommen, zuletzt wurde Ende Februar eine Frau verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Gestorfer Ortsrat hatte deshalb gefordert, dass bis zum Ampelbau eine provisorische Lichtzeichenanlage gebaut werden solle.

„Das ist zu teuer und zu aufwendig“, bilanziert Regionspressesprecher Klaus Abelmann. Die zuständigen Behörden von Region und Land sowie die Stadt wollen die Gefahrenstelle stattdessen mit einer anderen Methode entschärfen. „Bis zur Errichtung der Ampelanlage wird es eine Zwischenlösung in Form eines Dynamic Road Information Panels (DRIP) geben“, sagt Kohlenberg. Das ist eine mobile, digitale Verkehrsanzeigetafel, die ab kommender Woche in Richtung Völksen an der Kreuzung aufgebaut werden soll. Die Anlage warnt Autofahrer mittels heller Schrift vor der Gefahrenstelle. Laut Region soll das DRIP zunächst zwei Wochen lang vor der Kreuzung stehen bleiben. Anschließend kann die Anlage jederzeit wieder nach Gestorf gebracht werden.

Ortsbürgermeister Eberhard Brezski lobt die gemeinsame Initiative der Verkehrsbehörden: „Ich bin zufrieden damit und habe ein langes Gespräch mit der Region geführt.“ Er fühle sich als Ortsbürgermeister in seiner Arbeit bestätigt, „auch ohne das Zutun von Frau Kohlenberg“. Der Ortsbürgermeister geht davon aus, dass die Unfallzahlen nach dem Ampelbau deutlich zurückgehen werden. „Eine Ampel übersieht man nicht so leicht wie ein Stopp-schild“, schätzt er. Und lobt, wie rasch der Ampelbau umgesetzt wird. „Da haben wir aber auch ordentlich Druck gemacht“, sagt er.

von Ralf T. Mischer

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