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Ampelbau: Alles voll im Plan

Gestorf Ampelbau: Alles voll im Plan

Bald ist sie da, die Ampel in Gestorf - und damit soll der Unfallschwerpunkt an der Calenberger Straße/Harbergstraße entschärft werden.

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Achtung, Gefahr: Dieses Schild hat zwei Wochen lang vor der Unfallstelle gewarnt.

Quelle: Bernhard Herrmann

Gestorf. Bis zum Bau der Lichtsignalanlage könne es aber noch bis Ende August dauern: Die Ausschreibungsfrist für die Bauarbeiten endet am 20. Juli.

Voll im Zeitplan, meint Regionssprecher Klaus Abelmann: „Wie lange die Planung dauert, hängt von den Randbedingungen ab.“ Im vorliegenden Fall seien zwei Straßenbaulastträger betroffen, „da sind Abstimmungsgespräche nötig, die den Ablauf noch verlangsamen“. Zudem sei eine Vereinbarung über die Teilung der Kosten und der weiteren Unterhaltung der Anlage zu schließen. Die Planung selbst erfordere zunächst eine Vermessung inklusive Beauftragung (dafür werden vier Wochen veranschlagt), sowie eine so genannte Verkehrsanlagenplanung mit verschiedenen Verfahrensschritten inklusive einem Vorlauf für das Beauftragen der Büros und eine Abstimmung darüber, welches Genehmigungsverfahren nötig ist. Das Genehmigungsverfahren selbst könne in der Regel neun bis 24 Monate dauern.

Das Aufbauen der Lichtsignalanlage inklusive der erforderlichen Tiefbauarbeiten dauert, in Abhängigkeit von der Verkehrsbelastung, ein bis zwei Monate, so die Region. Grünes Licht für den Bau hat die Region aber erst Mitte April gegeben. Alle beteiligten Behörden, Land und Region, haben also ordentlich Tempo gemacht: Immerhin gehen die Planer davon aus, dass die Ampel spätestens am 31. Oktober betriebsbereit ist.

Und es wird auch Zeit. Der letzte Unfall auf der Kreuzung ereignete sich erst Ende Februar. Eine Frau wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Seither ist es einigermaßen ruhig auf der Strecke. Dazu hat wohl auch das Dynamic Road Information Panel (DRIP) beigetragen, eine Anlage, die auf Höhe der Kreuzung mit Lichtzeichen vor dem Unfallschwerpunkt gewarnt hatte - zwei Wochen lang. „Durch die Aufstellung des DRIPs erhöht sich die Aufmerksamkeit, dadurch sind die Autofahrenden wieder wachsamer“, bilanziert Abelmann.

Die Politik hatte zuletzt parteiübergreifend vehement für den Ampelbau gekämpft: Sowohl Ortsbürgermeister Eberhard Brezski (SPD) als auch die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg (CDU) hatten sich des Themas angenommen.

Die Kosten für den Bau beziffert die Region, inklusive Leitungsverlegung, der Tiefbauarbeiten, dem Fahrbahnbau und der Gehwegarbeiten, dem Aufbringen der Markierungen und Beschilderungen sowie der Lichtsignalanlage selbst auf 180 000 Euro. Der endgültige Baupreis stehe aber erst mit der Schlussrechnung Ende des Jahres fest, heißt es abschließend seitens der Region.

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