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An der Osttangente wird es eng

Springe An der Osttangente wird es eng

Die Anfahrt und das Parken bei den Einkaufsmärkten an der Osttangente kann zurzeit für Autofahrer recht stressig werden. Besonders vor den Osterfeiertagen wird das Einkaufen an der Osttangente zur Belastungsprobe.

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Ziemlich viel los: So sieht es kurz vor Feiertagen an der Osttangente aus. Der Verkehr staut sich und warten ist angesagt.

Quelle: Ralf T. Mischer

Springe. Wie immer vor Feiertagen stauen sich die Autos schon an der Zufahrt, Parkplätze sind Mangelware, Rangieren birgt Stress- und Unfallpotenzial. Eine Bestandsaufnahme vor den Feiertagen.

Parkplatztechnisch ist das Gelände an der Osttangente zweigeteilt: Im Bereich des Bau- und Elektronikmarktes gibt es häufig mehr freie Plätze als im Bereich der Lebensmittelmärkte auf der anderen Seite. Auch sind die Parklücken im Bereich des Baumarktes deutlich breiter und größer: Dennoch bleiben sie knapp unter den Maßen, die der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) empfiehlt. Die Polizei betont seit Jahren, dass es in dem Bereich immer wieder zu Parkrempeleien kommt, häufig sogar mit Fahrerfluchten. Doch nicht nur die Parkplätze sind an Tagen mit Hochbetrieb ein Problem. Denn Autofahrer müssen ja erst mal zu ihnen gelangen - und wenn alle Zufahrten verstopft sind, wird das stressig.

Das Problem sieht auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich. „Die Parksituation ist mehr als unbefriedigend“, sagt er. Besonders übel stößt ihm allerdings auf, dass der Markt für Fußgänger und Fahrradfahrer schlecht erreichbar ist. „Das ganze Gelände wurde baulich nur für Autofahrer geplant.“ Und selbst dabei stoßen die Märkte an der Osttangente an Tagen wie diesen an ihre Grenzen. Friedrich: „Oft staut sich der Verkehr bis an den Kreisverkehr.“ Er geht davon aus, dass die Betreiber der Märkte alle Vorschriften hinsichtlich der Parkplätze eingehalten haben. Dass zusätzliche Parkplätze im Osten der Fläche geschaffen werden, hält Friedrich für unwahrscheinlich. „Das wird ja auch nicht genutzt, weil es den Autofahrern dann ein zu langer Fußweg bis zum Einkaufsmarkt ist.“ Sein Rat an die Autofahrer für Tage wie heute: „mehr Rücksicht nehmen und auch mal einen kurzen Fußweg in Kauf nehmen.“

Auch die Stadt weiß um das hohe Verkehrsaufkommen im Bereich der Osttangente: An der Ampelsteuerung könnte aber nichts mehr geändert werden, sagt Fachdienstleiter Gerd Gennat. Die Ampel ist bereits bedarfsgesteuert. Dass sich der Verkehr staut, liege vor allem daran, dass Autofahrer nach der Kreuzung zum Marktgelände direkt die erste Ausfahrt links zum E-Center nehmen möchten. „Wenn da einige Autofahrer auf ihr Recht, links abbiegen zu dürfen, verzichteten, würde das die Verkehrssituation entspannen“, sagt Gennat. „Da muss man einfach mal über die eigene Motorhaube hinweg sehen“, ergänzt er.

Weil sich dieser Bereich aber komplett in Privatbesitz befindet, ist die Stadt machtlos. „Ich kann da alle Autofahrer nur an den ersten Paragraf der Straßenverkehrsordnung erinnern: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert gegenseitige Rücksichtnahme“, so Gennat. Entspannen würde sich die Verkehrssituation auch, wenn mehr Springer ihre Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen würden, betont Gennat.

Ralf T. Mischer

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