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Anders als gedacht

Springe Anders als gedacht

Das Ergebnis der Neuauszählung der Stimmen zur Stadtratswahl steht fest. Und es fällt anders aus, als die Wahlexperten in der Verwaltung vorab vermutet hatten.

Springe. Die Sitzverteilung bleibt zwar unverändert. Es könnte jedoch zu einer personellen Veränderung in der CDU-Fraktion kommen.

Laut Wahlleiter Gerd-Dieter Walter hatten seine Mitarbeiter bei der Kontrolle der Wahlzettel „einige relativ geringfügige Fehlzählungen festgestellt“. Anders als angenommen, ändert sich weder bei der FDP noch bei den Grünen etwas. Letztere hatten um den Sitz ihrer Fraktionsvorsitzenden Ursula Schulz-Debor gebangt - wegen einer fehlenden Stimme für die FDP. Doch unter dem Strich hätten sich bei der Neuauszählung für die Liberalen leichte Stimmenverluste und für die Grünen leichte Stimmengewinne ergeben.

Ein CDU-Kandidat, der bisher im Rat sitzt, muss stattdessen nun um seinen Platz bangen. Und das kommt so: Ratsherr Elke Riegelmann und Bewerber Alexander Solle hatten auch vor der Neuzählung ähnlich viele Stimmen. Inzwischen sind sie gleichauf. Also entscheidet das Los, wer den Platz tatsächlich bekommt. Und dadurch ergeben sich zwei mögliche Personalkonstellationen in dem Gremium: Sollte das Los auf Riegelmann fallen, bleibt die Ratszusammensetzung unverändert. Sollte Solle über das Los neu in den Rat einziehen, fliegt Riegelmann nicht raus, sondern rutscht über die Liste gleich wieder in den Rat. Stattdessen verliert Friedrich Mattiszik, der bisher über die CDU-Liste gewählt worden war, sein Ratsmandat. Das Los zieht der Ratsvorsitzende Christoph Rohr in der Ratssitzung am 8. Dezember. Vorher muss der Rat das berichtigte Wahlergebnis absegnen.

Bürgermeister Christian Springfeld betont, die entdeckten Auszählungsfehler bei der erneuten Kontrolle seien minimal gewesen. Um weitere möglich Fehler zu vermeiden, waren zuvor gleich fünf Zählteams unter der Leitung versierter Verwaltungsfachleute gebildet worden, die jeweils acht bis zehn Stimmbezirke ohne Zeitdruck ausgezählt haben. Als eine Fehlerquelle haben die Auszähler die Gleichheit von Nachnamen auf den Stimmzetteln ausgemacht.

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