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Schulexperten sind gefragt

Springe Schulexperten sind gefragt

Die neue Gesamtschule ist ein Millionenprojekt, das die Stadt noch über Jahre beschäftigen wird. Dahinter verschwindet manchmal die Tatsache, dass es noch eine zweite solche Baustelle gibt: Wie es mit der Grundschule Bennigsen weitergeht, soll ein Architektenwettbewerb klären, den die Stadt in diesen Tagen per EU-Amtsblatt europaweit starten will.

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Sieht gut aus, ist aber stark sanierungsbedürftig: das historische Gebäude der Grundschule Bennigsen. Was mit dem Standort passieren soll, will die Stadt jetzt mit einem europaweiten Architektenwettbewerb klären.

Quelle: Zett

Bennigsen. Bis es konkrete Lösungen gibt, werden wohl Jahre vergehen. Das marode historische Gebäude soll bis dahin zumindest ein wenig saniert werden. „Wir wollen ein Architekturbüro finden, das sich möglichst mit dem Thema Grundschulbau auskennt“, sagt Fachbereichsleiter Reinhard Schade. Wichtig sei der Stadt, „gute, aber auch kostengünstige Vorschläge für die Neuplanung des Standorts“ zu erhalten.

Die konkreten Ideen sind dabei aber erst der zweite Schritt: Denn bewerben sollen sich die Unternehmen zunächst mit allgemeinen Referenzen. Bis Ende des Jahres will die Stadt dann ihren Favoriten auswählen - und ihn mit der Mission beauftragen, die Grundschule für die kommenden rund 15 Jahre gut aufzustellen. Dabei, so Schade, solle es um Fragen wie Raumbedarf und Schülerzahlen gehen. Geklärt werden soll auch die Frage, ob und wie die benachbarte (und ebenfalls städtische) Peter-Härtling-Förderschule eingebunden werden kann. Ein aufwendiger Prozess - dass 2016 überhaupt noch mit konkreten Maßnahmen begonnen werden kann, ist eher unwahrscheinlich. Für Schade ist umso wichtiger, das größte Problemkind des Grundschulkomplexes bis dahin in Schuss zu halten: das 120 Jahre alte Backsteingebäude.

Die alten Elektro- und Wasserleitungen, die zunächst zu Problemen führten, seien dabei weniger entscheidend, erklärt Schade: Wenn die Stadt das Gebäude jedoch modernisiere, müsse man aus praktischen Gründen auch umfassend in andere Bereiche investieren und einen modernen Standard schaffen. Das sei aber ohne konkretes Konzept einfach zu teuer, sagt Schade. Trotzdem, verspricht der Fachmann, werde man sich bis zum Baustart um akute Mängel kümmern, um einen sicheren und regulären Unterrichtsbetrieb zu ermöglichen: „Gerade beim Brandschutz lasse ich nicht mit mir spaßen. Es handelt sich um ein Schulgebäude und wir haben eine Verantwortung, es nicht runterkommen zu lassen.“

Von Christian Zett

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