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Autos gehen in Flammen auf

Bad Münder/Nienstedt Autos gehen in Flammen auf

Gleich zwei Fahrzeugbrände forderten Mittwochvormittag die heimischen Feuerwehren. Personen wurden nicht verletzt, an den Autos entstand Totalschaden.

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Brennende Fahrzeuge haben gleich zweimal die Feuerwehr auf den Plan gerufen. 

Quelle: Rathmann/ Neitz

Bad Münder. Als Horst Maske Mittwoch um kurz nach halb zwölf aus Barsinghausen kam und seinen Mercedes in der heimischen Garage in Nienstedt abstellen wollte, schlugen Flammen aus dem Motorraum. Geistesgegenwärtig fuhr er das Auto wieder rückwärts aus der Garage, musste dann aber aussteigen. „Es brannte überall. Flammen auf der Motorhaube und unter dem Auto“, sagte er. Der Nienstedter informierte die Feuerwehr, die zügig vor Ort war.

Weil die Flammen auf die Garage übergriffen und bereits am angrenzenden Wohnhaus empor züngelten, löste Stadtbrandmeister Carsten Koch noch auf der Anfahrt die Nachalarmierung aus. In Barsinghausen rückte die Besatzung eines Drehleiterfahrzeugs aus, Einsatzkräfte aus Eimbeckhausen, Rohrsen, Nettelrede und Bad Münder machten sich auf den Weg nach Nienstedt. „Wir haben gewaltiges Glück gehabt“, urteilte der Stadtbrandmeister. Die Polizei geht bei der Brandursache von einem technischen Defekt aus. Der Schaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt.

Bereits wenige Stunden zuvor waren die Einsatzkräfte zu einem Brand an der Rahlmühler Straße in Bad Münder gerufen worden. Gegen 8.30 Uhr brannte ein Renault. Vor einem wirtschaftlichen Totalschaden konnten die Einsatzkräfte den Wagen nicht retten - der Espace stand bereits im Vollbrand, als die Feuerwehr eintraf.

Eine 52-Jährige aus Bad Münder war gerade erst mit dem Renault von einem Grundstück auf die Rahlmühler Straße gefahren, als der Motor des Wagens zu stottern begann. Der Fahrerin gelang es noch, das Fahrzeug auf den Seitenstreifen zu lenken. Dabei bemerkte sie bereits eine Qualmwolke. „Wollen sie nicht aus dem Auto steigen? Unter dem Wagen brennt es schon“, habe ihr eine andere Autofahrerin zugerufen, berichtete die Münderanerin. Die Feuerwehrleute löschten die im Motorraum und unter dem Auto lodernden Flammen mit Schwerschaum ab. Abfließendes Löschwasser gelangte nicht ins Oberflächenwasser. Die Einsatzkräfte legen eine Ölsperre an, verschlossen zudem einen Gully. Die verunreinigte Rahlmühler Straße wurde von einem Spezialunternehmen gereinigt.

Als Brandursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt. Der Wagen soll einen Tag zuvor in einer Werkstatt repariert worden sein - weil das Auto Sprit verloren habe, heißt es. Den Schaden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf rund 1500 Euro. Die K 72 zwischen Bad Münder und Hamelspringe blieb für die Dauer der Lösch- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt.

Von Jens Rathmann und Frank Neitz

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