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Barock trifft auf Flamenco

Gestorf Barock trifft auf Flamenco

Mit der Idee, spanische Gitarrenmusik des Barock mit modernem Flamenco zu verbinden, stellt Bernward Jaime Rudolph ein Programm zusammen, das eine Symbiose aus der Lebendigkeit und Anmut spanischer Barockmusik und der Leidenschaft des Flamenco bildet. Am Sonntag, 25. Juni, wird er die erste Sommermusik in der Gestorfer Kirche gestalten. Das Konzert beginnt um 18 Uhr.

Springe. Auf dem Programm stehen Werke von Santiago de Murcia (1685-1732) und Gaspar Sanz (1640-1710) sowie Eigenkompositionen im Stile des Flamenco Nuevo. Die Kompositionen von Murcia und Sanz sind trotz ihrer ansprechenden Qualität als Spielvorschläge barocker spanischer Gitarrenmusik zu verstehen, die zu Variationen und Improvisationen einladen. Rudolph spielt auf der neunsaitigen Barockgitarre und auf der modernen Flamencogitarre.

Rudolph studierte in Hannover

Mitte des 19. Jahrhunderts tauchte die Flamencogitarre als Begleitinstrument für den Flamencogesang auf. Sie entwickelte sich im 20. Jahrhundert als Soloinstrument weiter, die Gesangs- und Tanzbegleitung spielte aber immer eine wichtige Rolle der Inspiration.

Rudolph ist seit seinem achten Lebensjahr mit der Gitarre eng verbunden. Angefangen bei seinem Patenonkel Jaime Giné studierte er schließlich Konzertgitarre bei Axel Wolf an der Musikhochschule Hannover. Für den Flamenco zog er für zwei Jahre nach Sevilla und Madrid und lernte dort bei Paco de la Isla und Oskar Luis Herrero Flamencogitarre. 1997 veröffentlichte er seine erste Solo-CD „Zafiro“.

Im gleichen Jahr entdeckte er für sich die Barockgitarre mit ihren vielen Möglichkeiten, alte und neue Musik auf harmonische Weise zu verbinden. Eine Lesung mit Texten von Frederico Garcia Lorca verbindet Barockmusik und Flamencomusik. Magdalene Döling wird die Lesung gestalten.

Info: Die zweite Sommermusik findet am Sonntag, 16. Juli, um 18 Uhr mit dem Cellisten Friedemann Döling statt, ebenfalls in der Kirche.

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