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Bauauschuss gibt grünes Licht für Neubaugebiet in Bennigsen

Springe Bauauschuss gibt grünes Licht für Neubaugebiet in Bennigsen

Bennigsen soll wachsen: Der Bauausschuss gibt grünes Licht für Neubaugebiet am Buchenweg. Jetzt kann die Stadt einen Bebauungsplan erstellen.

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Am Buchenweg sollen neue Einfamilienhäuser entstehen.

Quelle: Archiv

Springe. Alle wollen, dass Springe wächst, natürlich auch in den Ortsteilen. So nimmt es nicht wunder, dass sich Carsten Marock (SPD) stellvertretend für die übrigen Mitglieder des Planungsausschusses dafür ausspricht, dass am Buchenweg ein „kleines, aber feines“ Baugebiet entsteht. „Ich sehe da kein Problem“, sagte er.

Einstimmig votierte die Politik für die Änderung des Flächennutzungsplanes. Der Bebauungsplan kann aber nur unter der Auflage aufgestellt werden, dass die Entwässerung der Grundstücke auf den Grundstücken selbst erfolgen muss.

Fläche als Weide genutzt

Konkret geplant ist vom Eigentümer der Fläche, die zurzeit als Weide genutzt wird, Einfamilienhäuser zu errichten. Möglich wären vier Reihenhäuser oder drei mal zwei Doppelhaushälften. Im Idealfall, so die Verwaltung, kann die Planung ziemlich schnell gehen: Sie hofft darauf, dass ein neues, beschleunigtes Bebauungsplanverfahren zur Anwendung kommen kann, das das Bauen in kleineren Gebieten erleichtern und beschleunigen soll.

Von Ralf T. Mischer

Grundsätzlich ist die Politik also dafür, dass gebaut wird. Wenngleich Anette Henkels (CDU) deutlich machte, dass sich ihre Partei eine Planung ohne Grünstreifen am Außenrand der Fläche wünschen würde. Susan Demelius aus dem Baudezernat machte aber klar, dass solche Grünflächen als Begrenzung zum Leitziel der kommunalen Flächennutzungsplanung gehörten.

Grundsätzliche Kritik am Bauprojekt gab es nicht. Folgerichtig gab die Politik einstimmig grünes Licht dafür, dass die Stadt den Bebauungsplan aufstellt.

Zum Unmut einiger Anwohner, die vor Ort waren. Nach der Sitzung kündigten sie - hinter vorgehaltener Hand - an, notfalls gegen den Bebauungsplan klagen zu wollen. Sie fürchten, dass Ärger mit der Abwasserentsorgung programmiert ist. Und verweisen auf Abwasser- und Hochwasserprobleme. Sie befürchten eine Verschärfung der Probleme durch Neubauten.

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