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Berger führt Sportring in die Zukunft

Springe Berger führt Sportring in die Zukunft

Der Sportring Springe will sich mit neuer Spitze und einem neuen Konzept mehr Bedeutung verschaffen. Das war der Tenor auf der Mitgliederversammlung.

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Diese Jugendsportler sind vom Sportring für ihre Leistungen ausgezeichnet worden.

Quelle: Brinkmann-Thies

Springe. Die Mitgliedsvereine wählten Tobias Berger aus Mittelrode zum Vorsitzenden. Man wolle nun eine „neue Ausrichtung“ für den Zusammenschluss suchen, kündigte der 29-Jährige an.

Der Sportring hatte zuletzt unter anderem mit der Sportstätten-Miete zu kämpfen: Einige Vereine hatten sich vom alten Vorstand losgesagt, nachdem der den Gebühren grundsätzlich seinen Segen erteilt hatte. Auch bei der Sitzung kam das Thema auf den Tisch. Es sei „einiges schiefgelaufen“, kritisierte Klaus Smollich als Vertreter des TTC Springe.

Berger folgt an der Spitze des Sportrings auf Klaus Nagel, der nach drei Jahren im Amt nicht noch einmal kandidierte. „Wir können nicht einfach nur den Trainer wechseln und wie gehabt weitermachen“, hatte der als Stellvertreter wiedergewählte Wido Rowoldt noch vor der Abstimmung erklärt.

Zuvor war deutlich geworden, wie schwierig sich die Kandidatenfindung gestaltet hatte. Rowoldt machte klar: Wenn der Sportring weiter bestehen solle, dann auf eine andere Weise. „Die Mitgliedsvereine müssen sich besser einbringen. Sonst wird es für jeden Vorstand schwer, sich mit Elan zu engagieren.“

Unter der Voraussetzung, dass er Unterstützung von den fast 40 Vereinen im Sportring sowie vom restlichen Vorstand bekommen würde, erklärte sich Berger zur Kandidatur bereit und wurde bei einer Enthaltung gewählt. Er kündigte an, nun mit seinen Vorstandskollegen nach der neuen Ausrichtung des Sportrings zu suchen. Neben Rowoldt, der auch Schriftführer bleibt, wurde Jürgen Twick neu ins Amt des Stellvertreters gewählt. Er löste damit Dieter Röttger ab, der aus persönlichen Gründen nicht wieder antrat. Kassenwart bleibt Udo Herrmann.

Die Bedeutung des Sportrings als Ansprechpartner für die Stadtverwaltung und die Politik machte Springes Bürgermeister Christian Springfeld deutlich: „Es ist enorm wichtig, dass Vereine sich bündeln und möglichst mit einer Stimme sprechen.“ Dann würden sie auch anders wahrgenommen.

Sportringe seien nicht nur ein Sprachrohr an die Verwaltung, sondern auch Mittler zwischen den Kommunen und dem Regionssportbund, mahnte dessen Vorsitzender Joachim Brandt. Er rief Springfeld dazu auf, die Vereine und den Sportring mit Aufgaben zu betrauen. Das werde in anderen Kommunen durchaus erfolgreich praktiziert

Teil des Abends war außerdem die Ehrung der Jugendsportler. Dabei hätte sich der Sportring eine deutlich höhere Beteiligung gewünscht, sagte Nagel. Über Urkunden und Pokale freuten sich diesmal bei den Mannschaften die C-Juniorinnen des FC Springe und die Tischtennis-Jungen des VfV Concordia Alvesrode. Als Einzelsportler wurden Schützin Maralen Ponitka (Jagdklub Springe) sowie die Bogenschützen Julia Warnecke und Philip Bochers (beide VfV Concordia Alvesrode) geehrt.

Von Annegret Brinkmann-Thies

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