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Betreuung am Nachmittag wird gut angenommen

Gestorf Betreuung am Nachmittag wird gut angenommen

Die Grundschule Gestorf bietet jetzt eine Betreuung bis 14 Uhr an, um Eltern zu entlasten. Zahlreiche Berufstätige nutzen die Ferienbetreuung, um ihre Kinder am Nachmittag in Obhut zu geben. Der Bedarf steigt - auch im Springer Stadtgebiet.

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Ausgelassen spielen die Kinder während der Nachmittagsbetreuung in Gestorf.

Quelle: Saskia Helmbrecht

Springe. Zum zweiten Halbjahr, das am 1. Februar begann, ist das neue Angebot mit sechs Kindern gestartet. Nur zwei Monate nach Beginn nehmen bereits neun Kinder die Betreuung in Anspruch - und das bei insgesamt 49 Schülern in der Grundschule, an die sich das Programm richtet. Im Sommer startet außerdem wieder eine separate erste Klasse.

„Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen von den Eltern bekommen“, sagt Katja Habedank vom Förderverein Verlässliche Grundschule. Gemeinsam mit Sabrina Damm und Wencke Keilhoff hat sie das Projekt ins Leben gerufen.

Finanziert wird das Nachmittagsangebot von den Eltern. Das heißt, je mehr Kinder die Betreuung in Anspruch nehmen, desto günstiger wird es für die Eltern, da die Kosten auf sie umgelegt werden. Wenn mehr Kinder dazukommen, wird es für die einzelnen Eltern also günstiger. Dennoch wird der volle Betrag gezahlt, überschüssiges Geld wird zum Halbjahresende zurückerstattet. Kinder können jeweils zum Monatsanfang neu in die Betreuung einsteigen.

„Wir versuchen so häufig wie möglich, an der frischen Luft zu sein und Zeit im Freien zu verbringen“, sagt Habedank. Gemeinsam können die Kinder mit einer Betreuerin spielen, basteln, turnen oder picknicken. „Außerdem arbeiten wir an Projekten, wir bauen zum Beispiel ein Tipi, pflegen Blumenbeete und beobachten ein Insektenhotel.“ Wer keine Lust hat zu spielen, kann in Ruhe seine Hausaufgaben erledigen.

„Wir freuen uns jederzeit über neue Kinder“, sagen die Organisatorinnen des Fördervereins. Auch der Gestorfer Ortsbürgermeister Eberhard Brezski (SPD) freute sich über das neue Angebot. „Es war ein dickes Brett zu bohren“, sagte er. Die Eltern hätten viel Geduld bewiesen, bis das Programm starten konnte.

Für Eltern, die berufstätig oder in Ausbildung sind, bietet die Kita in Gestorf Sonderzeiten an: Der Frühdienst startet um 7.30 Uhr, eine Sonderöffnung findet von 14 bis 15 Uhr statt. Derzeit werden in der Einrichtung 53 Kinder betreut. Es gibt eine altersübergreifende Gruppe, eine Klein- sowie eine Integrationsgruppe.

Von Saskia Helmbrecht

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