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Brandstiftung bei Regiobus in Springe

Mitarbeiter löschen Feuer Brandstiftung bei Regiobus in Springe

Erneut hat es bei Regiobus in Springe-Eldagsen gebrannt: Diesmal konnten Mitarbeiter das Feuer an zwei Rolltoren am Montag gegen 0.50 Uhr selbst löschen. In der Nacht zum zweiten Weihnachtstag 2014 hatte es dort einen verheerenden Großbrand gegeben.

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Zwei Rolltore wurden im Depot von Regiobus angezündet.

Quelle: NDZ

Eldagsen. Brandstifter haben in der Nacht zu Montag auf dem Betriebshof der Firma RegioBus in Springe-Eldagsen Feuer gelegt. Zwei Angestellte des Unternehmens hatten den Brand an zwei Rolltoren der Werkstatt gegen 0.50 Uhr entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Noch vor dem Eintreffen der Brandbekämpfer konnten die Angestellten die Flammen mit einem Feuerlöscher ersticken. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 2000 Euro.

Brand bei Regiobus in Eldagsen

Nach der Brandstiftung prüfen die Beamten insbesondere Zusammenhänge zwischen dem jüngsten Vorfall und dem Großbrand auf dem Gelände an der Straße Im Loffenkamp vor neun Monaten. Das Feuer hatte am zweiten Weihnachtsfeiertag 2014 20 Linien- sowie drei Reisebusse zerstört und dabei einen Millionenschaden angerichtet. Rund 300 Feuerwehrleute waren über Stunden im Einsatz, um das Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern.

Trotz monatelanger Ermittlungen konnte die Polizei die Ursache für den Großbrand nicht ermitteln. Bereits damals wurden jedoch Spekulationen laut, das Feuer sei gelegt worden. Der Brand war nämlich genau zu dem Zeitpunkt ausgebrochen, als sich eigentlich niemand auf dem Betriebshof hätte aufhalten dürfen. Möglicherweise kannten der oder die Täter die Abläufe auf dem Betriebshof genau. 

In der Nacht zum 26. Dezember ist ein Regiobus-Betriebshof in Eldagsen in Flammen aufgegangen. 20 bis 30 Busse wurden zerstört.

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Der jüngste Vorfall bei Regiobus hat zu einer großen Verunsicherung unter den Mitarbeitern des Betriebes geführt. „Nach dem Feuer an Weihnachten war gerade wieder ein gewisser Grad an Normalität zurückgekehrt, jetzt ist die Ungewissheit innerhalb der Belegschaft wieder da“, sagt Regiobus-Sprecher Tolga Otkun. Das Unternehmen hat den Sicherheitsdienst auf dem Gelände auf unbestimmte Zeit verstärkt und will mit seinen Mitarbeitern über die Einführung von Überwachungskameras auf dem Betriebshof diskutieren. Regiobus-Geschäftsführer Georg Martensen zeigte sich erleichtert darüber, dass bei dem Feuer kein Mensch zu Schaden gekommen war. „Wir nehmen die Lage ernst und werden unser Augenmerk darauf richten, unsere Beschäftigten und unser Material zu schützen.“ Darüber hinaus hofft Martensen darauf, dass die Polizei möglichst schnell Ermittlungsergebnisse erzielen wird.

 

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Unbekannte zündeten in der Nacht von Sonntag auf Montag bei Regiobus zwei Rolltore auf zwei Seiten der Fahrzeughalle an.

Nach dem erneuten Feuer auf dem Regiobus-Betriebshof in Eldagsen dreht ein Sicherheitsdienst auf dem Gelände Extra-Runden. „Wir sorgen uns um die Sicherheit unserer Mitarbeiter“, begründet Unternehmenssprecher Tolga Otkun diese Maßnahme.

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