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Bürgerbüro: CDU will neuen Anlauf

Springe Bürgerbüro: CDU will neuen Anlauf

Als der Rat beschloss, den Ausbau des Rathauses auf dem Burghof prüfen zu lassen, da lag dieses Projekt erst mal auf Eis: ein zentrales Bürgerbüro, das die wichtigsten städtischen Dienstleistungen vereint. Die CDU will das Vorhaben jedoch nicht aus den Augen verlieren.

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Im Alten Rathaus sollte das Bürgerbüro einziehen: Die CDU will die Idee weiter verfolgen.

Springe. Im am Montagabend beschlossenen Wahlprogramm fordern die Christdemokraten „ein Bürgerbüro mit optimierten Öffnungszeiten als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle“. Dort sollen die Springer ihre Ausweise und Pässe erhalten, aber auch KfZ-Angelegenheiten regeln können oder Anträge stellen.

Andere Forderungen im Programm der CDU: ein an die Bedürfnisse von Familien angepasstes Betreuungsangebot. Vor allen in den Schulferien solle dieses unabhängig von den Schulen gestellt werden. Unterstützt werden sollen auch die Vereine, Jugendgruppen und die Feuerwehr, die sich für die Freizeitaktivitäten des Nachwuchses engagieren. Insbesondere die Sportvereine hatten zuletzt über eine Belastung durch die vom Rat beschlossene Sportstättengebühr geklagt. Die Jugendzentren und andere Ortsteil-Treffs sollen erhalten bleiben, verspricht die CDU in ihrem Programm.

Die Schulen, das hatte Parteichefin und Lehrerin Elke Riegelmann schon vor Monaten angekündigt, sollen digitalisiert werden: Es gebe neben einem baulichen Sanierungsstau „einen erheblichen Nachholbedarf bei der Ausstattung mit modernen Technologien“, so die Christdemokraten.

In Sachen Wohngebieten lässt die CDU ein klares Bekenntnis zur oder gegen die Deisterpforte außen vor: Sie will grundsätzlich mit „bezahlbarem Bauland und Wohnraum“ dafür sorgen, dass Springer nicht wegziehen und dass Bürger von außerhalb dazukommen können. „Wir setzen uns daher für die Ausweisung neuer Baugebiete und die Nutzung innerörtlicher Reserven ein“, so die CDU. Zett

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