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Hische weist Othmer-Vorwürfe zurück

Springe Hische weist Othmer-Vorwürfe zurück

Im Zusammenhang mit den Plänen für das Woolworth-Gebäude hat Bürgermeister Jörg-Roger Hische den Vorwurf der Untätigkeit zurückgewiesen. Bauunternehmer Klaus-Peter Othmer hatte von Rat und Verwaltung größeres Engagement gefordert.

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Springe . „Wir haben das Vorhaben bislang sehr positiv begleitet“, hält Hische dagegen. Allerdings setzten „das Baurecht und der Prozess der politischen Willensbildung“ der Stadt Grenzen. Zudem lasse sich der Wunsch nach mehr Parkplätzen auch deshalb nicht ohne Weiteres umsetzen, weil es „Interessenkollisionen mit der benachbarten Wohnbebauung geben könnte“.

Othmers Vorstellung, die Stadt solle sich mit eigenen Ideen planerisch stärker einbringen, sieht Hische ebenfalls kritisch. Das Bauamt schiebe zahlreiche Projekte vor sich her, sei auch an anderer Stelle gefordert – und das bei sehr viel konkreteren Vorhaben. „Die Ressourcen der Verwaltung sind nun mal endlich. Wir haben nicht genug Zeit. Uns sind die Hände gebunden“, betont Hische. Gespräche mit Grundstückseigentümern zu führen, wie von Othmer weiterhin gefordert, sei auch nicht Aufgabe der Stadt. „Wir sind kein Investor, haben gar kein Verhandlungsmandat“, begründet der Bürgermeister.

Dass Othmers Alternativvorschlag für einen Einkaufsmarkt an der Schulstraße nicht weiterverfolgt worden sei, liege an der Politik. Der angedachte Standort stoße beim Ortsrat auf strikte Ablehnung. „Und ich plane nichts gegen den erklärten Willen der Politiker, unterstreicht Hische.

Von Ralf-Thomas Mischer

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