Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
CDU sorgt sich um Zukunft der Notfallambulanz

Springe CDU sorgt sich um Zukunft der Notfallambulanz

Die CDU sorgt sich um die Zukunft der Notfallambulanz: Die Einrichtung könnte nach 2017 „ausschließlich der Erstuntersuchung von Asylbewerbern dienen“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg.

Voriger Artikel
2016 ist der Krippenbau Thema
Nächster Artikel
Zahlreiche Unfälle durch Glatteis

Besorgt: Ralf Burmeister, Gabriela Kohlenberg (Mitte) und Elke Riegelmann vorm Krankenhaus.

Quelle: Zett

Springe. Man sehe Bestand und Entwicklung der Notfallambulanz kritisch - „vor allem nach der Übernahme der Erstuntersuchungen der Flüchtlinge“, wenn im Januar die Notunterkunft des Landes im Gebäude startet, heißt es in einer Mitteilung der Partei. Die Springer Bürger blieben „auf der Strecke“.

Dass die Notfallambulanz für die Untersuchungen genutzt werden solle, sei sinnvoll, sagt Bürgermeisterkandidat Ralf Burmeister. Zuletzt waren etwa Flüchtlinge aus Garbsen nach Springe gebracht worden. „Ob dies jedoch der Verbesserung der medizinischen Versorgung der Springer Bevölkerung dient, scheint eher fraglich“, so Burmeister weiter.

Die Partei fürchtet nun, dass der momentan bis 2017 befristete Erhalt der Einrichtung nur verlängert wird, um weiter Erstuntersuchungen durchzuführen, „da die Inanspruchnahme durch die Springer Bevölkerung, auch durch fehlende Werbemaßnahmen des Klinikums Region Hannover, weiter zurückgehen wird“. Ein solches Modell rechne sich finanziell für das Klinikum, sagt Kohlenberg - zum Nachteil der Springer Bürger.

Kohlenberg, Burmeister und CDU-Chefin Elke Riegelmann besuchten Ambulanz, Polizei und Rettungswache zum Jahreswechsel, um sich bei den Angestellten zu bedanken.

VON CHRISTIAN ZETT

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Springe – Stadt am Deister

An der Deisterpforte liegt das 30.000-Einwohnerstädtchen Springe. Fachwerk, Jagd und Tiere: Kommen Sie mit auf eine fotografische Reise durch die Deisterstadt.