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Chefärzte suchen den Dialog

Springe Chefärzte suchen den Dialog

Das könnte ein emotionaler Abend werden: Gut ein Jahr nach der Schließung des Klinikums Springe wollen sich Verantwortliche des Klinikums erstmals seit dem Aus bei einer öffentlichen Veranstaltung der Bevölkerung stellen.

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Blick ins Krankenhaus: Zur Schließung und zum Stand der Dinge wollen sich mehrere Chefärzte in der kommenden Woche äußern.

Quelle: Archiv

Springe. Der Termin dürfte auch eine Reaktion auf die anhaltende Kritik des Runden Tisches Krankenhaus sein. Dort hatten vor allem die Springer Mitglieder zuletzt immer wieder die mangelnde öffentliche Werbung für die Notfallambulanz kritisiert.

Allerdings ist es nicht die Geschäftsführung des Klinikums, die am Dienstag, 27. September, nach Springe kommt: Vielmehr wollen die Chefärzte des Klinikums Gehrden hier Bilanz ziehen. Einige waren bis zur Schließung auch für die Klinik der Deisterstadt verantwortlich - und sind es auf dem Papier mit Blick auf die Notfallambulanz bis heute.

Im Kulturheim an der Haller wollen sie von 17 bis 19 Uhr „über die Zusammenführung der stationären Versorgung beider Standorte“ berichten, wie es der kaufmännische Direktor Holger Dorl aus Gehrden formuliert.

Für die Besucher der Veranstaltung gibt es „einen kostenlosen Imbiss und Getränke“ - und laut Dorl erstmals auch Zahlen und eine Bilanz zur Notfallambulanz. „Die Veranstaltung ist uns sehr wichtig“, betont Dorl.

Auf dem Podium berichten Prof. Jochen Wedemeyer (Innere Medizin), Prof. Marc Merx (Kardiologie), Dr. Martin Memming (Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie) und Dr. Jens Uffmann (Orthopädie und Unfallchirurgie). Wedemeyer und Merx sind offiziell Leiter der Notfallambulanz mit ihren sechs Betten, die seit September 2015 rund um die Uhr geöffnet ist.

Ob da Gastredner Dr. Uwe Mai noch viel Aufmerksamkeit findet, ist fraglich. Er soll an dem Abend einen Vortrag über Krankenhauskeime in Deutschland halten.

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