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Das Fenster zum Bahnhof

Springe Das Fenster zum Bahnhof

Der Wind pfeift in diesen Tagen ein wenig heftiger als sonst durch die Unterführung am Bahnhof Springe - nicht nur wegen des Wetters. Sondern deshalb, weil eine Scheibe, die sonst vor dem Durchzug schützt, kaputt ist. Das Glas wurde von Randalierern nach Informationen dieser Zeitung mehrfach eingetreten; die Bundespolizei ermittelt

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Wo das Glas war, ist jetzt ein Metallzaun-Element angebracht.

Quelle: Mischer

Springe. Die Bundespolizei macht zum derzeitigen Stand der Untersuchungen aber keine Angaben, sondern verweist an die Deutsche Bahn. Die Schadenshöhe ist laut einer Sprecherin des Verkehrsunternehmens derzeit noch nicht bekannt.

Aktuell ist da, wo einst Glas war, jetzt ein Metallzaun-Element angebracht. Es soll verhindern, dass Passanten ins darunterliegende Treppenhaus fallen könnten. Den Wind hält es aber nicht fern. „Wir hoffen auf eine baldmöglichste Reparatur“, sagt die Sprecherin der Deutschen Bahn. Wann das genau passieren wird, sei jedoch derzeit noch unklar. Sie betont zugleich, dass man nicht von einer Häufung von Vandalismusschäden in Springe sprechen könne.

Die Sprecherin versichert auf Nachfrage, dass das Thema Zerstörungswut von der Bahn überaus ernst genommen werde: Für Jugendliche handele es sich dabei meist nur um eine Mutprobe, einen Streich, den Kick, etwas Verbotenes zu tun. „Für die Deutsche Bahn bedeuten Graffiti und Vandalismus jährlich immense Ausgaben.“

Den Schaden, der der Bahn dadurch entsteht, beziffert die Sprecherin im Jahr 2016 auf knapp 34 Millionen Euro - bundesweit. „Das ist Geld, das die DB lieber zum Nutzen ihrer Kunden einsetzen würde.“ Fahrgäste und Bahnhofsbesucher, die Zerstörungen sehen - sowohl an Zügen als auch an Bahnhofseinrichtungen - werden gebeten, diese zu melden.

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