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Der Alexanderstein ist zurück

Eldagsen Der Alexanderstein ist zurück

Zwei Projekte hat der Arbeitskreis Stadtgeschichte im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen: Der verschollen geglaubte Alexanderstein ist zurück in Eldagsen, außerdem ist die 15. Ausgabe des "Gehlenbach Blattes" fast druckfrisch.

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Der Vorstand des Bürgervereins freut sich über ein erfolgreiches Jahr 2015 und über die Rückkehr des verschollen geglaubten Alexandersteins (kleines Bild). Er steht nun wieder an der St.-Alexandri-Kirche. Mischer/Lüdersen

Eldagsen. „2015 war für uns ein ganz besonderes Jahr“, sagte Helgard von Wedemeyer. Der einst verschollene gotische Taufstein wurde durch reinen Zufall wiedergefunden, beschildert und hat heute wieder seinen Platz vor dem Nordturm an der St.-Alexandri-Kirche eingenommen.

Die neue Informationstafel am Alexanderstein geht ebenfalls auf den Arbeitskreis zurück. Der Stein stammt aus dem 13. Jahrhundert, ein außergewöhnliches Denkmal, das nur dreimal in der Region vorkommt. 1981 wurde der geklaute Stein, der nach Leuchtenburg in Thüringen gelangte, von einem Experten entdeckt. Er konnte ihn eindeutig Eldagsen zuordnen. Nicht nur über dieses Projekt freut sich diese Gruppe besonders. Auch der Verkauf ihrer Zeitschrift, des „Gehlenbach-Blattes“, läuft nach Angaben der Mitglieder sehr gut.

Die 15. Ausgabe ist bereits in Arbeit und „soll zum Weihnachtsmarkt 2016 auf den Markt kommen“, sagt von Wedemeyer.

Der 14-köpfige Arbeitskreis ist integriert in den Eldagser Bürgerverein, der sich vor fünf Jahren vom Heimatbund-Dachverband abgespalten hat und nun selbstständig agiert. Der gemeinnützige Verein hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Kunst und Kultur sowie den Denkmalschutz zu fördern. Dabei darf aber auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz kommen.

Aus diesem Grund haben sich die Mitglieder in diesem Jahr wieder einiges vorgenommen: Ausflüge nach Hannover, nach Empelde oder eine Bustour in die Wedemark sind geplant. Im Veranstaltungsprogramm stehen auch Grünkohlessen, Vorträge und gemeinsame Nachmittage.

Organisiert werden die Fahrten vom bisherigen Vorstand, den die Mitglieder wiedergewählt haben: Anita Oppermann und Friedrich Bohle bilden die Spitze des Vorstandes. Zusammen mit Heinz Hombeck, Harald Steinfelder, Marion Treichel, Helgard von Wedemeyer und Ingeburg Schwichtenberg komplettieren sie den Vorsitz des 118 Mitglieder starken Bürgervereins.

Von Friedhelm Lüdersen

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