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Dicke Luft in der Turnhalle

Holtensen Dicke Luft in der Turnhalle

Sportler müssen im Dorfgemeinschaftshaus bei höheren Temperaturen trainieren - nach dem Umbau soll die Turnhalle auch für Sitzungen genutzt werden. Wenn dort im Anschluss trainiert wird, kann der Raum nicht auf die sonst üblichen 17 Grad heruntergekühlt werden.

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Wird renoviert: Das Dorfgemeinschaftshaus. Mischer

Holtensen. In der renovierten Turnhalle des Dorfgemeinschaftshauses werden Sportler künftig wohl leichter ins Schwitzen kommen. Wie Fachdienstleiter Reinhard Borchardt am Donnerstagabend während der Sitzung des Ortsrates berichtete, werde der Raum, der auch für Versammlungen genutzt werden soll, nach solchen Treffen nicht auf die 17 Grad Celsius herunterzukühlen sein.

In reinen Sporthallen sollten idealerweise um die 17 Grad Celsius vorherrschen. Bei anderen Veranstaltungen dürfte es aber etwas wärmer werden, Borchardt tippt auf 20 bis 22 Grad. „Wir kriegen das gar nicht hin, die Halle binnen weniger Stunden abzukühlen“, ergänzte Ortsbürgermeister Heinrich Freimann (CDU). „Es wird für Sportler immer ein wenig zu warm sein.“

Borchardt präsentierte den Ausbauplan der laufenden Renovierung. Er und weitere Ehrenamtliche hätten bereits viele Räume leer geräumt haben. Konkret geplant sind zunächst viele Renovierungsarbeiten im Haus, berichtete Borchardt. So sei etwa für den Betrieb einer Kita vorgeschrieben, dass für die Mitarbeiter nach Geschlechtern getrennte Toiletten zur Verfügung stehen - also muss ein Abstellraum im Erdgeschoss der neuen Sanitäranlage weichen. Auch die Fenster sollen im Krippenbereich erneuert werden.

Mittels einer Rampe sollen die Kita-Kinder einen Zugang zum Gartenbereich erhalten, im Eingangsbereich ist eine Rampe für Rollstuhlfahrer vorgesehen. Erneuert werden sollen auch die Heizkörper im Krippenbereich.

Auch die Sporthalle, die ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht ist, wird renoviert. An den Arbeiten haben und werden sich zahlreiche Ehrenamtliche beteiligen. Freimann möchte sich für ihr Engagement bedanken.

Wenn über die Verwendung des Nebenbudgets für die Ausstattung des Gebäudes entschieden wird, möchte der Ortsbürgermeister, dass alle Vereine und Verbände zum Zuge kommen: „Wir setzen uns an einen Tisch - und alle sagen, was sie brauchen.“

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